Kürbis-Falafel mit Safran-Jogurt-Sauce

Zutaten

  • Falafel
  • 1 Tasse getrocknete Kichererbsen
  • 1/2 Hokkaido Kürbis
  • 1 EL Petersilie
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1/2 TL Cardamom, gemahlen
  • 1 TL Salz
  • 1 Zitrone
  • 1/4 TL Chilipulver
  • 4 EL Reismehl/Speisestärke
  • 4 EL Sesam
  • Safran-Jogurt-Sauce
  • 150g Jogurt
  • 1 TL Ahornsirup/Honig
  • 1 TL Tahini
  • 1 TL Curcuma
  • Prise Salz
  • 1/2 Zitrone (Saft)
  • Prise Safran
  • 1 TL Petersilie
  • 1 TL Koriander, geschrotet
  • 1/2 TL Chilipulver

Ich gebe zu, dieses Jahr habe ich nicht viel gekocht; jedenfalls nicht viel neues und spannendes das es bis ins Blog geschafft hat. Ich habe allerdings mein Gefallen an der Küche des nahen Ostens gefunden und ein bisschen mit diesen Geschmacksrichtungen experimentiert. Ein klassisches Street-Food dort ist Falafel. Normalerweise frittiert und auch hier mittlerweile an jeder Dönerbude zu bekommen. Frittieren ist irgendwie nicht so mein Ding: Zu viel Fett im essen und zu viel Fett übrig und sowieso ohne Fritteuse in der Regel eine riesen Sauerei. Alternativ kann man das meiste aber auch im Ofen zubereiten nur hat das oft den unangenehmen Nebeneffekt, dass das Essen schnell trocken wird da die Feuchtigkeit entweicht wegen der längeren Garzeiten. Um das zu vermeiden ist bei diesem Gericht noch Kürbis in die Falafel-Masse gemischt. Das hält die fertigen Bällchen länger feucht und gibt noch eine gewisse Süße dazu. Alternativ kann man auch Karotten verwenden. Nicht ganz so geil, aber zur Not …

Ich esse meine Falafel entweder im Wrap oder als warme Beilage zum Salat. Für beides braucht man ein Dressing. Jogurt-Dressings bieten sich bei dieser Art Gericht natürlich an und der kleine Twist mit Safran macht das ganze mal etwas interessanter… Poor-mans Alternative um zumindest die Färbung zu bekommen: Curcuma. Aber der Geschmack ist ein völlig anderer.

Ein kurzer Hinweis zu den Kichererbsen: Ja man kann gekochte Erbsen aus der Dose kaufen und Nein: die möchte man nicht verwenden. Das Problem soweit ich das überblicken kann ist, dass ein Großteil der Stärke beim Kochen der Erbsen verloren gegangen ist und der Teig einfach nicht hält und wieder zerbröselt. Außerdem: Hat man einmal den Unterschied zwischen Dosen-Erbsen und frisch gekochten Kichererbsen geschmeckt will man auch nicht mehr zurück. So viel mehr Geschmack und Textur. Also: Einweichen ist nicht viel Arbeit und billiger ist es außerdem.

Kürbis Falafel

Die getrockneten Kicherebsen über Nacht, besser 24h lang einweichen. Dafür mit mindestens doppelt soviel Wasser überdecken und einen Spritzer Zitronensaft oder Weinessig hinzugeben.
Wenn die Erbsen eingeweicht sind, Ofen auf 180°C vorheizen.
Die Petersilie fein hacken und den Knoblauch schälen und in grobe Stücke schneiden. Den Kürbis halbieren, entkernen und schälen. Anschließend den geschälten Kürbis reiben und mit den Kichererbsen in den Mixer geben.
In den Mixer kommen außerdem: der geschälte Knoblauch, Cardamom, Salz, die Zeste der Zitrone und der Saft einer halben Zitrone, Chili, Petersilie, Sesam und Reismehl. Das ganze klein hacken, bis man zwar noch einzelne Stücke erkennt, die Masse aber so fein ist, das sie gut zusammenhält und alles gut vermischt ist.
Daraus formt man jetzt ca. 15 Falafel und legt sie auf ein Blech mit Backpapier. Die Falafel werden dann für ca 45 Minuten in der Mitte des Backofens gebacken bis sie goldbraun sind.

Safran-Jogurt Sauce

Für die Sauce wird die Petersilie sehr fein gehackt und anschließend mit dem Jogurt vermengt. Dazu Honig, Tahini (Sesampaste), Curcuma, Salz, der Saft der übrig gebliebenen halben Zitrone, der Safran und Koriander gegeben. Wer es scharf mag (und ich kann das nur empfehlen), dann noch Chili nach Geschmack hinzugeben.

Die Falafel können nun verschieden Serviert werden: Als Falafel-Wrap mit Tortillas oder Chapati-Brot oder einfach als warme Beilage zu einem gemischten Salat.

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Zitronenfettuccine mit Walnüssen

Zutaten

  • 500g Fettuccine
  • Salz
  • 4 EL Butter
  • 2 EL Rosmarin,
    fein gehackt
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 Zitrone, Zeste+Saft
  • 1/2 Becher Sahne
  • 1 Hand voll Walnüsse
  • frische Petersilie
  • 1 Hand voll Parmesan,
    gerieben

Ich habe mich mal wieder an selbst gemachten Nudeln probiert. Dieses mal mit Nudelmaschine. Das verringert den Aufwand soweit, dass ich das jetzt wohl öfter mache.

Fettuccine oder Tagliatelle eignen sich wunderbar für saucige Gerichte, da sie diese wunderbar aufnehmen können. Wenn man aber Sahne als Grundlage dafür verwendet kommt schnell das Gefühl von schwerem, ungesundem Essen auf und das will ja keiner. Um das zu umgehen gibt man daher Zitrone hinzu. Die Zeste für den Geschmack und den Saft für die Säure. Wunderbar.

Die Walnüsse geben diesem Gericht noch ein bisschen Biss und ich finde sie harmonieren ganz wunderbar mit der Sahnesauce.

Wer die Fettuccine, wie ich, selbst machen möchte nimmt Mehl und Wasser im Verhältnis 3:1 und würzt mit einer Prise Salz und einem Schluck Olivenöl.

Dieser Teig wird zu trocken sein, aber mit Geduld und ab und an benässten Händen entsteht ein wunderbar glatter Teig, der nicht klebt und sich einfach mit der Maschine ausrollen lässt.

Vor dem ausrollen den Teig aber mindestens 15 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Zitronenfettuccine mit Walnüssen

Zitronenfettuccine mit Walnüssen

Wasser zum kochen bringen und die Nudeln al dente kochen.

Walnüsse rösten bis sie leicht Farbe bekommen (nicht zu sehr rösten sonst werden sie bitter), abkühlen lassen und grob hacken.

Knoblauch und Rosmarin fein hacken. Die Zitronenzeste abreiben. In einer Pfanne Butter schmelzen, Knoblauch, Rosmarin und Zitronen Zeste hinzugeben auf mittlere Hitze kochen lassen (ca 1 Minute).

Nun die Sahne und Zitronensaft unterrühren und mit großzügiger Prise Salz abschmecken. Vom Herd nehmen bis die Pasta fertig ist.

Beim abtropfen der Pasta einen Becher Wasser übrig behalten. Pasta in die Sauce geben und unterrühren. Mit Wasser gegebenenfalls verflüssigen.
Zitronenfettuccine mit Walnüssen, Petersilie und Parmesan garniert servieren.

Miso Ramen Nudeln

Zutaten

  • 200g Mehl (550)
  • 100ml Wasser
  • 10g Backpulver
  • 800ml Wasser
  • 50g Miso Paste
  • 2 EL getrocknete Waldpilze
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 TL Chilisauce
  • 1 EL Ahornsirup
  • 1 EL Sojasauce
  • 1 EL Öl
  • 1 TL Salz
  • 200g Sprossen
  • ein Frühlingszwiebel
  • Chili

Ramen Nudeln sind neben Sushi sicherlich eines der bekannteren japanischen Gerichte. Irgendwie hat es mich fasziniert was der Hype um so einfaches Gericht ist. Also probiert man es doch gleich selbst aus. Und zwar vollständig.

Die Ramen-Nudeln unterscheiden sich von herkömmlichen Weizennudeln vor allem darin, dass man Backpulver hinzu gibt. Das ändert den PH-Wert hin zu basisch. Das führt dazu, dass die Nudel mehr Flüssigkeit aufnimmt und hilft wohl auch der Stabilität der Nudel selbst.

Außerdem werden sie Gelber als andere Nudeln. Ohne Ei. Auch cool.

Wer sich etwas mehr mit der Chemie von Ramen außeinandersetzen möchte, dem empfehle ich den Artikel auf ramenchemistry.com

Vorsichtig den Teig ausrollenRamen-Nudel-Suppe besteht nun aus mehr als nur den Nudeln. Man braucht noch die richtige Brühe. Normalerweise wird dafür ein bestimmtes getrocknetes Seegras verwendet.Das war mir aber zu Teuer und es geht auch ohne. Stattdessen benutze ich für die Miso-Ramen eben Miso, also fermentiertes Soja. Obwohl diese Paste einen etwas unangenehmen Geruch hat, verleiht sie der Brühe einen fantastischen Geschmack.

Als Toppings habe ich in getrocknete Waldpilze genommen. Original nimmt man Shitake Pilze. Die hätte ich aber kaufen müssen. Dazu noch Chili, Soja Sprossen und Frühlingszwiebel.

Ramen Nudeln

In einem Topf das Wasser zum kochen bringen und das Backpulver unterrühren. Anschließend zum Mehl geben und alles gut verkneten bis es ein geschmeidiger Teig wird.

In einer Nudelmaschine dünn ausrollen (etwa Stufe 3/7) und mit den Spagettiwalzen in Form bringen. Anschließend mit etwas Stärke oder Mehl bedecken, damit sie nicht ankleben.

Selbst gemachte Ramen Nudeln

Miso Ramen Nudelsuppe mit Waldpilzen

In den Topf Pilze und die geriebene Zehe Knoblauch geben. Dazu kommt die Miso-Paste, Chili-Sauce und Ahornsirup. Mit Wasser aufgießen und zum kochen bringen.

Salz und Öl hinzugeben. Wenn Die Brühe kocht die Hitze reduzieren so, dass die Brühe langsam köchelt. Nun die Sprossen mit hinzugeben. Etwa 5 Minuten köcheln lassen.

Die Nudeln in kochendem Wasser für 1-2 Minuten kochen. Abgießen und in eine Schüssel geben. Mit der Brühe übergießen und mit fein geschnittenen Chili und Frühlingszwiebeln garnieren.

Miso Ramen Nudeln mit Waldpilzen und Chili

Comfort-Food: Chicken Tikka Masala

Zutaten

  • 600g Hähnchenbrust
  • 50g Cashew-Nüsse
  • 50ml Milch
  • 3 Zwiebeln
  • 1 Paprika
  • 5 große Tomaten
  • 4 EL Tomatenmark
  • 150g Jogurt
  • 1,5 TL Kurkuma
  • 1,5 TL Chili
  • 2 TL Garam Masala
  • 1 TL Koriander, gemahlen
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 4 Lorbeerblätter
  • 1 TL Kardamom
  • 1 TL Nelken
  • 1 Stange Zimt
  • 4cm Ingwer
  • 5 Zehen Knoblauch
  • 1 EL Butterschmalz

Es wird langsam kalt hier in Aachen. Schnee gab es noch keinen, aber der Herbst weicht endgültig dem Winter. Es wird Zeit für das passende Comfort-Food Chicken Tikka Masala.

Zimt, Lorbeerblatt, Nelken, Kardamom und Kreuzkümmel

Chicken Tikka Masala sorgt mit seiner reichen Gewürzpalette für ein wohlig warmes Gefühl wenn es draußen ungemütlich kalt ist.

Um mich mal weit aus dem Fenster zu lehnen, würde ich behaupten, dass Tikka Masala das bekannteste indische Gericht ist. Fun-Fact: Es kommt wohl höchstwahrscheinlich gar nicht ursprünglich aus Indien, sondern aus Großbritannien. Ob es wirklich ein Unfall war, wie die Wikipedia zu berichten weiß, oder nicht, spielt dabei weniger eine Rolle: Es ist einfach furchtbar lecker.

Kurkuma, Chil und Koriander

Wie das meiste im Leben, brauchen die guten Dinge mehr Arbeit. Tikka Masala ist weder ein schnelles, noch ein besonders billiges Gericht. Dennoch lohnt es sich. Denn der Zeitaufwand wird mit zartem Hähnchenfleisch und wunderbar dicken Soße belohnt.

Marinade

Für die Marinade 150g Jogurt, je 1/2 TL Kurkuma und Chili und 1 TL Garam Masala und 1 TL Salz in eine Schüssel geben. Dazu 4 leicht angepresste Knoblauchzehen und etwa die Hälfte des Ingwers gerieben geben. Zum Schluss noch 1 EL Öl und alles gut umrühren.

Das Hähnchenfleisch in mundgerechte Stücke schneiden und gut mit der Marinade verrühren. Über Nacht im Kühlschrank aufbewahren (Wer nicht so viel Zeit hat: Ab 2h sollte das Fleisch Geschmack aufgenommen haben. Jedoch gilt: Je länger, desto Nom)

Die Cashewkerne mit Milch bedecken und ebenfalls über Nacht einweichen lassen.

Tikka Masala

Backofen auf 200°C vorheizen.

Das Hähnchenfleisch auf einem tiefen Blech für 20 – 25 Minuten backen.

Eine große Pfanne auf hohe Hitze stellen. Nebenbei 2 Zwiebeln in kleine Würfel schneiden. Die Tomaten in relativ große Würfel zerteilen.

Wenn die Pfanne heiß ist, etwas Butterschmalz geben und schmelzen lassen. Nun  die Lorbeerblätter,  je 1 TL Kreuzkümmel, Kardamom, Nelken und die Zimtstange hinzugeben und zum Rauchpunkt bringen. Dazu je 1TL gemahlenen Koriander, Chili, Garam Masala und Kurkuma geben. Kurz mitbraten und mit dem Öl vermengen.

Nun die Hitze reduzieren und die Zwiebeln hinzugeben und für 3 – 5 Minuten anbraten. Eine Zehe Knoblauch und den Rest des Ingwers in die Pfanne reiben und die Tomaten dazugeben.

Bei geschlossenem Deckel für 15 Minuten köcheln lassen bis sich die Tomaten zu einer Sauce reduziert haben.

Währenddessen die Cashewkerne samt Milch zu einer feinen Paste kleinmixen.

Wenn das Fleisch fertig ist mit in die Pfanne geben. Dazu 4 EL Tomatenmark und gegebenfalls Wasser, wenn die Sauce zu weit reduziert ist. Mit Salz abschmecken und die Nusspaste unterrühren. Nochmals für ca 5 Minuten auf kleiner Hitze köcheln lassen und dann das Chicken Tikka Masala auf Reis servieren.

Chicken Tikka Masala

Shakshouka: pochierte Eier in Tomatensauce

Zutaten

  • 2 Paprika
  • 10g frische Petersilie
  • 1 Zwiebel
  • 2 Eier
  • 1 Dose Pizzatomaten
  • 1 Zehen Knoblauch
  • 2 TL Olivenöl
  • 1/2 TL Cumin
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1/2 TL Chiliflocken
  • 1 TL gemahlener Koriander
  • Salz
  • Pfeffer

Manchmal braucht es für ein spätes Frühstück etwas mehr als nur Brötchen. Spiegeleier kann jeder, Rührei ist da schon schwieriger aber pochierte Eier sind die Krönung.

Ich gebe zu: Mir gelingen richtige (also in Wasser) pochierte Eier selten bis gar nicht, aber in dieser Variante sind sie wirklich einfach.

Shakshouka ist (wahrscheinlich) ein tunesisches Gericht und daher auch mit den bekannten Gewürzen dieser Gegend gewürzt: Cumin, Koriander, Chili und Paprika.

Shakshouka

Paprika in Streifen schneiden. Knoblauch und Zwiebeln schälen und fein Würfeln. Öl in der Pfanne erhitzen und Paprika und Zwiebeln ca 5-7 Minuten anbraten. Knoblauch hinzufügen und weitere 1-2 Minuten kochen lassen. Mit Paprika, Cumin, Koriander und Chili würzen. Die Tomaten hinzugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und ca 5 Minuten köcheln lassen.
Zwei Mulden in die Tomatensauce drücken, Eier aufschlagen und hineingeben. Pfanne zudecken und Eier 10 Minuten stocken lassen.
Petersilie fein hacken und Shakshuka mit dieser bestreut servieren.

Kürbisrisotto mit Waldpilzen

Zutaten

  • 1/2 Kürbis
  • 150g Risottoreis
  • 2 Schalotten
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 Hand voll (getrocknete)
    Waldpilze
  • ca 1 Liter Brühe
  • 75 ml Weißwein
  • Parmesan
  • Butter
  • Salbei
  • Salz
  • Pfeffer
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Als ich im September in Dresden war, wollten wir eigentlich die Häntzschelstiege in der Sächsischen Schweiz wandern gehen. Am Tag unserer Wanderung hatte es allerdings so stark geregnet, dass uns alle davon abrieten dort lang zu gehen. Stattdessen sind wir hinter der Festung Königstein durch die Nikolsdorfer Wände spaziert. Gebückt spaziert, sollte ich hinzufügen. Denn es gab dort unfassbar viele Pilze. Diese Pilze habe ich nun getrocknet in meinem Schrank stehen und was passt besser zusammen als Waldpilze und Kürbis.

Also bevor die Kürbiszeit wieder vorbei ist und wir uns von Plätzchen und Stollen ernähren müssen, weil es sonst ja nix gibt, hier noch schnell ein Rezept für ein Risotto mit Waldpilzen und Kürbis.

Ich habe als Brühe Hühnerbrühe verwendet, eine vegetarische Gemüsebrühe ist natürlich ganz genau so lecker. Der Trick bei diesem Risotto ist, sich Zeit zu lassen. Die Zwiebeln und der Knoblauch dürfen nicht braun werden, nur glasig und weich. Auch das Hinzugeben der Brühe langsam und nach und nach machen. Dadurch erreicht man ein wunderbar cremiges Risotto aber ohne das der Reis völlig zerkocht ist.

Ich gab in meiner Version noch Champignons hinzu, weil ich irgendwie der Meinung war, die Waldpilze würden nicht reichen. Das stimmt definitiv nicht. Wer aber keine Waldpilze hat, der kann natürlich jeden anderen frischen Pilz auch verwenden.

Kürbisrisotto mit Waldpilzen

Ofen auf 220°C vorheizen.
Wer getrocknete Pilze verwendet, übergiest diese mit etwas kochendem Wasser.
Den Kürbis entkernen und in Streifen schneiden. Auf einem Blech mit Olivenöl beträufeln und mit Salz, Salbei und Pfeffer würzen. Mit Alufolie abgedeckt für 30 Minuten backen. Danach weiter 10 Minuten ohne Folie und mit eingeschalteter Grillfunktion grillen.
Die Zwiebel und den Knoblauch in feine Würfel schneiden. In einer Pfanne langsam Butter und Olivenöl schmelzen. Die Zwiebel und den Knoblauch bei geringer Hitze für ca 10 Minuten anschwitzen bis sie glasig und weich ist.
Nun den Reis hinzugeben. Die Hitze erhöhen und den Reis kurz anbraten. Mit Weißwein ablöschen. Hitze wieder stark reduzieren und nun den Reis flach mit Brühe bedecken und köcheln lassen. Wenn es anfängt zu braten, Kellenweise die Brühe nachfüllen. Dies so lange machen bis der Reis gar ist, aber noch ein bisschen bis in der Mitte hat. Nach ca der Hälfte der Brühe die Pilze mitsamt Flüssigkeit hinzugeben.
Wenn der Kürbis fertig ist in grobe Stücke schneiden und zum fertig gekochten Risotto hinzugeben. Mit Parmesan würzen und gegebenenfalls mit Salz und Pfeffer nachwürzen. Eventuell mit etwas Petersilie bestreut servieren.
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Keks zum Kaffee? – Chocolate Chip Cookies

Zutaten

  • 150g Butter
  • 80g brauner Zucker
  • 80g weißer Zucker
  • 2 TL Vanilleextrakt
  • 1 Ei
  • 225g Mehl (450)
  • 1/2 TL Backpulver
  • 2 Prisen Salz
  • 100g Schokolatenstreusel

Keks zum Kaffee? – Brauchen Kekse eine Einleitung, Erklärung oder gar Rechtfertigung? Ich glaube nicht. Mehr Kekse sind mehr gut! Und wenn Schokolade drin ist, noch mehr besser.

Die verwendeten Zutaten hat man meist auch irgendwie im Haus und sie sind daher auch für regnerische Sonntage geeignet.

Für Die Schokoladenstreusel kauft man sich entweder fertige Streusel, oder Kuvertüre und drischt sie mit einem Hammer klein. (Die Sonntagsvariante ist übrigens eine Tafel Zartbitterschokolade. Ebenfalls mit dem Hammer bearbeitet…)

Chocolate Chip Cookies

Den Ofen auf 170°C vorheizen.

Butter und Zucker in eine Schüssel geben und cremig rühren. Ei und Vanilleextrakt hinzurühren und aufschlagen. Das Mehl in die Schüssel sieben und Backpulver, Salz und Schokoladenstreusel hinzugeben. Alles gut umrühren. Den Teig am besten für 15 Minuten oder mehr im Kühlschrank ruhen lassen.
Mit einem Teelöffel kleine Portionen des Teiges formen und mit genügend Platz auf einem Backblech auslegen.
Die Kekse für 8 – 10 Minuten backen bis sie gold braun sind. Sollten sie dann noch nicht durchgebacken sein, dann den Ofen ausschalten und die Kekse in der Resthitze fertig backen.
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Frostschutzmittel: Kürbiscurry mit roten Linsen

Zutaten

  • 1 Hokkaido Kürbis
  • 2 Schalotten
  • 20 g Ingwer
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 200 ml Kokosmilch
  • 1 EL rote Currypaste
  • 160 g rote Linsen
  • 30g Erdnüsse, geröstet,
    ungesalzen
  • 1 Limette
  • 1 TL Honig
  • 1/2 TL Zimt
  • frische Petersilie
  • Salz
  • Pfeffer

Eben war noch goldener Herbst und auf einmal fängt es hier an wie wild zu schneien. Es wird als höchste Zeit für ein wärmendes Kürbiscurry. Wie jedes Jahr im Herbst gibt es Kürbisse und dazu passende Rezepte hier. Anders als im Curry letztes Jahr,das war eher Thai-Inspiriert, ist dieser Eintopf wohl eher nach Indien einzuordnen.

Letztes Jahr im Herbst habe ich ein Rezept für eine Currypaste veröffentlicht die man hier wunderbar verwenden kann. Alternativ sucht man sich seine Lieblingspaste im Asia-Laden seines Vertrauens aus. Die kann scharf oder mild sein, je nach Geschmack.

Wer das Rezept vegan kochen möchte kann den Honig einfach durch Agavendicksaft oder schlicht Zucker ersetzen.

Kürbiscurry mit roten Linsen

Backofen auf 220°C vorheizen. Den Kürbis waschen, entkernen und in Würfel schneiden. Mit Salz und Pfeffer gewürzt auf einem Blech mit Olivenöl beträufeln und für 20 Minuten backen.

Knoblauch und Ingwer schälen und sehr fein hacken. Die Schalotten ebenfalls schälen und würfeln. Die Limette waschen und die Zeste abreiben.

Wasser zum Kochen bringen und Linsen nach Packungsanweisung kochen (Verhältnis Linsen-Wasser ungefähr 1:3).

Schalotten, Ingwer, Knoblauch und Limettenschale in einer tiefen Pfanne oder Topf anschwitzen. Die Currypaste unterrühren und 1 bis 2 Minuten mitbraten. Mit Kokosmilch und Honig ablöschen und die Kürbiswürfel hinzugeben. Wenn nicht genug Flüssigkeit vorhanden ist, mit etwas Wasser nachfüllen. Die Limette auspressen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Für ein paar Minuten auf kleiner Hitze köcheln lassen und dann mit Petersilie und gehackten Erdnüssen servieren.

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Hipsterfrühstück: Bagels und Hummus

Zutaten

  • Hummus
  • 1 Dose Kichererbsen
  • 1 EL Tahini
  • 1 Zehe Knoblauch (optional)
  • 1 EL Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Zitronensaft
    Bagels
  • 2 Tassen Wasser (lauwarm)
  • 4 EL Reissirup
  • 1 EL Trockenhefe
  • 2 TL Salz
  • 5 Tassen Mehl
    (Type 550 oder 1050)

Ich frühstücke selten. Meist reicht mir Kaffee völlig aus. Im Urlaub sieht das ganze jedoch anders aus. Langes ausschlafen lässt die Grenze zwischen Frühstück und Mittag etwas schwammig werden. Wenn ich dann Frühstücke darf es ruhig ordentlich sein.

Bagels und Hummus. Eigentlich gehört dieses Rezept nicht hier in den blog sondern auf Pinterest oder Tumblr oder sowas. Abgesehen das es ein etwas pathetisches Frühstück ist, schmeckt es dennoch fantastisch. Ich hatte lange eine Abneigung gegen Hummus. Immerhin klingt es sehr nach dem Endprodukt von Kompostierung. Jedoch selbst gemacht, und damit auch selbst gewürzt, kann ich es nach meinem Geschmack zubereiten. Ergebnis: ein leckerer Brotaufstrich der mit so ziemlich jedem Belag, oder auch einfach so, lecker schmeckt.

Bagels auf der anderen Seite haben mich schon immer mal gereizt selbst zu machen. Das spannende ist, dass es im Prinzip ein gekochtes Brötchen ist. Gegart wird also nicht im Ofen sondern im Wasser. Dadurch entsteht keine Kruste. Vielleicht sollte ich das mal mit Burgerbrötchen probieren und schauen was dann passiert.

Die Bagels kann man am Tag vorher vorbereiten. Entweder komplett fertig, oder zumindest vorkochen und Morgens nur noch in den Ofen schieben. Dann ist der Arbeitsaufwand auch nicht so hoch 😉

Bagels

Die trockenen Zutaten Hefe, Salz und Mehl in einer Schüssel mischen. In einer zweiten 2 EL Reissirup (alternativ Gerstenmalzsirup, Honig oder Ahornsirup) im lauwarmen Wasser auflösen.

Wasser und Mehl zu einem Teig kneten und für mindestens 15 Minuten gut durchkneten.

Den Teig in 10 gleich große Stücke schneiden und in Bagelform bringen. Dazu eine Rolle formen und als Ring legen. Dabei darauf achten, dass das Loch nicht zu groß ist, sonst lässt der Bagel sich später nicht so gut belegen.

Die Bagels für ca 25 Minuten gehen lassen.

Einen Topf mit Wasser und 2 EL Reissirup (oder der Alternative) zum Kochen bringen. Die Bagels nach und nach für 3 bis 4 Minuten kochen lassen.

Anschließend mit Sesam oder anderem bestreuen und für 20 Minuten bei 220°C backen lassen, bis sie goldbraun sind.

Hummus

In einen Mixer gibt man die abgetropften Kichererbsen. Dazu Tahini, Zitrone, Salz, Olivenöl und wer mag Knoblauch. Alles durchmixen bis man die gewünschte Konsistenz bekommt. Ich mag es ja so seidig glänzend. Das dauert etwa 5 Minuten.

Fruchtschnitten

Zutaten

  • 300g Trockenfrüchte
  • 50g Nüsse
  • 2 EL Honig
  • 1/2 TL Zimt
  • Zitronenzeste
  • evtl Orangensaft
  • Haferflocken
  • 4-6 Oblaten (115x220mm)

Ich war wandern. Über mehrere Tage. Es macht sich immer gut in solchen Situationen kleine Energieriegel mitzunehmen die man zwischendurch essen kann, ohne Pause zu machen und alles auszupacken. Gerade wenn man 25km mit knapp 15kg auf dem Rücken läuft (weitestgehend untrainiert) merkt man schnell wie so ein Snack auf einmal wieder Energie bringt.

Aber auch wenn man keine Wandertour vor sich hat: Die Fruchtschnitten schmecken sehr lecker. Ich finde fast noch besser als die gekauften.

Als Trockenfrüchte eignen sich vor allem Rosinen und Cranberries. Es schmeckt aber auch lecker mit ein paar getrockneten Kirschen oder Aprikosen. Wichtig ist allerdings, dass die Früchte noch im ganzen sind, sonst kleben sie nicht richtig.

Als Nussmischung empfehle ich Hasel- und Walnüsse, aber auch Erdnüsse machen sich gut.

Für die Veganer unter meinen Lesern: Honig kann man natürlich super durch Agavendicksaft, Reissirup und andere klebrige Süssungsmittel ersetzen 😉

Fruchtschnitten

Die Masse bereitet man am einfachsten in einem Mixer zu. Dafür am besten jede Zutat erst einmal einzeln in den Mixer geben und klein schneiden. Es kann noch Stückig sein, aber die Stücke sollten recht klein sein, damit die Masse am Ende nicht zu große Löcher hat.

Das ganze in einer Schüssel mit Honig, Zitronenzeste und Zimt vermischen und zu einer klebrigen Masse verrühren.

Die Haferflocken kann man jetzt zu einem groben Mehl zerkleinern und untermischen wenn die Masse zu feucht ist. Haferflocken geben der Masse zusätzlich ein bisschen Biss und es schmeckt etwas besser.

Ist die Masse zu trocken mit etwas Orangensaft nachhelfen. Ziel ist es, dass alles fest zusammenklebt und gerade so verteilbar ist (nicht mal richtig Streichfähig: verteilbar)

Das ganze als auf den Oblaten verteilen (ich habe einmal 6 Stück und beim zweiten mal nur 4 Stück voll bekommen. Jeweils dicker oder dünner fallen die Riegel aus) und mit etwas schwerem (z.b. Eimer voll Wasser) beschweren und über Nacht setzen lassen.

Dann in Streifen schneiden und wenn möglich im  Kühlschrank lagern.

Ich habe sie für die Wanderung gemacht und nach mehr als einer Woche noch gegessen. Die meiste Zeit davon mehr oder weniger ungekühlt im Rücksack (nachts war es ca 7°C aber tagsüber noch recht warm).

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