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Kürbis-Gratin

Zutaten

  • 750g Kürbis
  • 250g Kartoffeln
  • 2 Eier
  • 50g Butter
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskatnuss
  • 100g Käse

Französische Küche war schon des öfteren Thema hier im Blog in Form von Baguette, Croissants und Coq au vin oder auch der Tarte de Pommes. Zum Geburtstag bekam ich allerdings eines der bekanntesten Kochbücher über französische Küche, I Know How to Cook, geschenkt und habe seit dem fasziniert darin gestöbert und mich über verschiedene Kochtechniken belesen.

Interessant finde ich zum Beispiel das die meisten Rezepte mit vergleichsweise wenigen Zutaten auskommen. Zumindest wenn man Eier und Butter nicht zu Zutaten zählt. Außerdem erfrischend ist, dass sehr viele Rezepte mit zwar heimischen, aber kaum verwendeten Zutaten gemacht werden. Nun, es ist Herbst und Zeit für all die leckeren Kürbisrezepte. Zu meinem Erstaunen stelle ich aber fest, das Kürbis kaum eine Rolle spielt. Dieser Gratin ist dabei aber ein gutes Beispiel für die Einfachheit der französischen Küche. Viel ist ja nicht dabei. Zumal die Muskatnuss eigentlich nicht dazu gehört. Aber, Kartoffeln und Kürbis ohne Muskatnuss?! Ich weiß ja nicht…

Kürbis Gratin

Zunächst zwei Töpfe mit Salzwasser zum kochen bringen. Nebenbei sowohl Kartoffel als auch Kürbis schälen und in Würfel schneiden. Jeweils in den beiden Töpfen für 10-15 Minuten gar kochen.
Nun den Ofen auf 220°C vorheizen. Kartoffel und Kürbis abtropfen und in eine Schüssel geben. In einer zweiten Schüssel die Eier mit einem Schneebesen aufschlagen.
In die Schüssel mit Kartoffel und Kürbis nun die Butter und die Eier geben. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen und alles zu einem Muß verrühren. Den Muß in eine Auflaufform geben und großzügig mit geriebenem Käse bestreuen (Ich habe erst Gouda und zum Schluss für ein bisschen Kruste noch Parmesan benutzt). Den Gratin nun für 20 Minuten goldbraun backen.
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Zucchiniomlett

Zutaten

  • 2 Kartoffeln
  • 100g Mais
  • 4 Eier
  • 1 Zucchini
  • 100g Feta
  • 1 Zwiebel
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 1 Hand voll frischer Oregano

Es wird Frühling und Zeit, dass sich das auch im Essen wieder findet.  Dieses Zucchiniomlett ist wunderbar zum Resteverkochen. Es geht schnell und schmeckt einfach großartig.

2 gekochte Kartoffeln in Würfel schneiden (oder 2 Kartoffeln würfeln und 5min in Salzwasser kochen)

Die Zwiebel klein hacken. Die Zucchini mit einer Reibe grob Raspeln und zusammen mit den in Ringen geschnittenen Frühlingszwiebeln, den Zwiebeln und dem gehackten Knoblauch anschwitzen . Mit Salz, Pfeffer und Chili würzen.

Den Oregano fein hacken (wer keinen frischen hat nimmt 1-2EL getrockneten).
Die 4 Eier leicht aufschlagen und den Oregano hinzugeben.

Nun die Kartoffeln und das Gemüse in eine Auflaufform (oder Ofenfeste Pfanne) geben, das Ei darüber und mit Feta bestreuen.
Das ganze für ca. 10min bei 250°C in den Ofen (Achtet darauf, dass die Pfanne das aushält. Normale Pfannen dürfen meist nur bis 180°C erhitzt werden da sonst der Henkel flöten geht!)

Zucchiniomlett ist ein leckeres, einfaches und schnelles Resteessen.

Zucchiniomlett ist ein leckeres, einfaches und schnelles Resteessen.

Lasagne

Zutaten

  • 2 Möhren
  • 500g Rinderhack
  • 1 Zwiebel
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 Dose Tomaten
  • 500ml Rinderbrühe
  • 250ml Rotwein
  • 200g Sellerie
  • 1 TL Majoran
  • 3 TL Oregano
  • 1-2TL Petersilie
  • 1 Zweig Rosmarin
  • Salz, Pfeffer
  • Nudelplatten
  • Käse zum Überbacken
  • 1 Becher saure Sahne

Wir bleiben mal beim Thema „Ohh, Ahh, mhmm lecker…boah wie geil ist das denn“ und machen direkt weiter mit einem Gericht das ich schon als Kind geliebt habe und irgendwie viel zu selten mache. Dabei ist es so einfach! Für eine leckere selbstgemachte Lasagne braucht man auch gar nicht so viel. Wer keinen Sellerie hat lässt den einfach weg, auch wenn ich festgestellt habe, dass Sellerie ein absolut unterschätztes Gemüse ist. Damit muss ich noch etwas mehr anstellen.

Zunächst den Ofen auf 180°C vorheizen und eine Auflaufform einfetten und in den Kühlschrank stellen. Das erspart lästiges Putzen danach.
Nun schneidet man die Zwiebel in Würfel und hackt den Knoblauch fein. Beides zusammen mit dem Rind und reichlich Olivenöl durchbraten, dass das Fleisch gar wird. Mit Rotwein und Brühe ablöschen. Möhren, Sellerie und Tomaten dazu und alles kochen lassen. Die Soße mit Kräutern, Salz und Pfeffer würzen und ggf mit Tomatenmark noch den Tomatengeschmack verstärken. Das ganze wird jetzt eingekocht, bis die Möhren gar, aber noch bissfest sind.

Den Boden der Auflaufform mit der Soße bedecken und eine Schicht Nudelplatten, wieder Soße und so weiter bis etwa 1cm unter dem Rand, oder dem Ende der Soße (Die letzte Schicht muss Soße sein)
Jetzt die Saure Sahne verteilen und großzügig Käse drüber. Wer mag gibt zum Schluss noch Parmesan oben drauf, das gibt eine leckere Kruste.

Die Lasagne kommt jetzt für ca 30min bei 180°C in den Ofen.

Wenn von der Soße noch etwas Übrig ist, kann man das auch einfach als Bolognese über die Spaghetti geben!

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Möhren-Nudel-Auflauf

Zutaten

  • 250g Nudeln (Penne o.ä)
  • 2-3 Möhren
  • 1 Becher Sahne
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskat
  • Kräuter (Petersilie z.B.)
  • Käse

Ein Komilitone verriet mir ein sehr einfaches und seehr leckeres Gericht, das zudem noch billig ist: Ein Möhren-Nudel-Auflauf.

Zunächst wird eine Auflaufform gefettet und in den Kühlschrank gestellt.

Die Möhren werden geschält und gerieben. Dann setzt schon mal das Wasser für die Nudeln an und heizt den Ofen vor.

Währenddessen werden die Möhren mit Salz und Pfeffer gewürzt gebraten, bis sie leicht heller werden und vor allem weich.

Die Sahne wird auch mit Salz, Pfeffer, Muskat und den Kräutern gewürzt (man kann auch gut Curry, Zimt o. ein wenig Honig dazu geben) und wer einen richtigen Auflauf machen möchte gibt noch ein Ei dazu.

Wenn die Nudeln fertig gekocht sind und die Möhren weich, alles in die Form, Sahne drüber, mit Käse bestreuen und bei 180°C für ca. 15-20min in den Ofen.

Wenn der Käse schön Farbe bekommen hat, dann ist der Auflauf fertig! Schmecken lassen!

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Tomaten-Mozzarella Nudelauflauf

Zutaten

  • 2 Tomaten
  • 1 Zehe Knoblauch
  • Basilikum
  • 2 Kugeln Mozzarella
  • Nudeln (ca 250g)
  • Schmand oder sahne (200ml)
  • Goodies:
  • Oliven
  • Peperoni
  • Minutensteaks

Tomaten, Mozzarella und Basilikum passen immer – in jeder Kombination und Variation. Pasta, Oliven und Peperoni ergänzen das ganze zu einem wunderbar frischen und leckeren Auflauf.

Das Rezept eignet sich sehr gut zum selbst ausprobieren. Statt Schweineminutensteaks kann man auch Hühnchen nehmen, die Goodies beliebig durch andere Ersetzen und hinzufügen und weglassen wie es beliebt.

In eine gefettete Auflaufform gibt man ca die hälfte der Nudeln. Die Minutensteaks vorher braten und lediglich mit Pfeffer würzen. Nicht ganz durch Braten, lediglich auf sehr hoher Hitze kurz von beiden Seiten.

Die Tomaten in dünne Scheiben schneiden und die Hälfte über die Nudeln verteilen. Dass selbe auch mit einem Mozzarella.

Die Hälfte des Basilikums, gehackt, darüber streuen.

Das Prozedere wiederholen nur diesmal statt den Steaks die anderen geschnittenen Goodies darüber geben.

Den Schmand mit anderen mediterranen Kräutern, Salz, Pfeffer und grob gehacktem Knoblauch mischen. Mit Wasser auffüllen, sodass man am Ende 400-500ml Flüssigkeit erhält (da kann man nie genau sagen wie viel. Im Zweifel mehr, damit die Nudeln weich werden). Das über die anderen Zutaten Gleichmäßig verteilen.

Zum Schluss den Mozzarella und wer mag noch anderen reibekäse darüber geben.  Das ganze bei 170°C 30-40min im Ofen Backen.

Wichtig ist dass die Nudeln weich und der käse Braun ist. Wer mag kann die letzten 1-2min noch die Grill Funktion und volle power geben um den Käse richtig knusprig zu machen. Es empfiehlt sich für eine perfekte Kruste eine Mischung aus Gouda/Edamer mit Parmesan.  Guten Appetit

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Reis-Tomaten-Auflauf in der Pfanne

Das Rezept gehört sehr in die Kategorie: hack

Es kommt vor, dass man keinen Ofen in der Küche hat (Studentenwohnheime haben manchmal diese Angewohnheit) – aber ohne Auflauf ist das Leben doch auch nur halb so schön. Der Trick ist also einen Auflauf ohne Ofen zu kreieren.

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Gefüllte Paprika mit Reis und Käse

Zutaten

  • 6 Paprikaschoten (mittelgroß)
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Zwiebel
  • Chili-Pulver
  • Kümmel
  • 1 TL Brühe (löslich)
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 Becher Reis
  • 2 Becher Wasser (ca. 500ml)
  • 1 Dose Mais
  • 2 Jalapeño-Chili geschnitten
  • 200g Käse, gerieben

Die Zubereitung ist denkbar einfach:

Backofen auf 180°C vorheize. Paprika an der Stielseite durchschneiden und Deckel beiseite legen. Vorsichtig Mittelteil und Samen entfernen, ohne die Hülle zu beschädigen.

Öl in einer mittelgroßen Pfanne erhitzen. Zwiebel, Chili-Pulver, Kümmel, Instantbrühe und Reis hineinrühren. Wasser hinzufügen. Mit festschließendem Deckel abdecken. Langsam zum Kochen bringen, einmal rühren. Hitze reduzieren, zugedeckt köcheln lassen, bis fast das gesamte Wasser absorbiert ist. Von der Kochplatte nehmen. Abgedeckt 5min stehen lassen, bis das Wasser verdampft und der Reis gerade weich ist. Mais, Chilis und 1/2 Becher Käse unterrühren.

Jede Paprika mit Reismischung füllen. Mit dem restlichen Käse bestreuen. Deckel wieder aufsetzen. Paprika auf ein Backblech setzen und 15 Min. backen, oder so lange bis die Paprika etwas weicher geworden ist.

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Ofenkartoffeln „griechische Art“

Zutaten

  • Grundzutaten

  • Kartoffeln
  • Knoblauch
  • Schafskäse
  • Salbei
  • (Thymian)
  • Petersilie
  • Majoran
  • Goodies

  • Mais
  • Kidneybohnen
  • Tomaten
  • Chili-Kerne
  • Paprikapulver (scharf, nicht süß)

Ein Resteverwertungsrezept das sich absolut nicht vertecken muss. Die Zutatenkombination ist sehr variabel und kann je nach Kühlschrank angepasst werden.

Die Kartoffeln klein schneiden und annähernd weich kochen. Anschließend die Auflaufform mit Butter einfetten und alles hineingeben.
Würzen und für 20-30min bei 200°C in den Ofen bis die Kartoffeln weich sind. Eventuell noch Wasser (Brühe) hinzugeben um Soße zu erhalten.

Das ganze ist natürlich variabel. Zum Beispiel könnte ich mir sehr gut vorstellen, Hähnchenkeulen mit in die Auflaufform zu geben und ebenfalls mit zu backen. Gebt einfach dazu was ihr gern esst – das schmeckt am Ende immer.