chili

rote Currypaste

Zutaten

  • 2 TL Kreuzkümmel
  • 2 TL Koriandersamen
  • 1 TL Pfefferkörner
  • 1 EL Paprikapulver
  • 1 TL smoked Paprika
  • 1/2 EL Garam Masala
  • 1 TL Kurkuma, gemahlen
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL Öl
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1/2 Bund frischer Koriander
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 Daumendickes Stück Ingwer
  • 1 rote Chili frisch
  • 2 kleine rote Spitzparika

Häufig ließt man in Rezepten, man solle Currypaste (rote, grüne, gelbe) hinzugeben. Meist kauft man sie einfach wie Brühe ohne sich Gedanken zu machen, aus was diese Pasten eigentlich bestehen und wie viel Spaß es macht, sie selbst herzustellen. Hinzukommt, dass ich einen Grund braucht, mir ein neues Spielzeug für die Küche kaufen zu können und da kommt dieses Rezept gerade richtig.

Es ist natürlich völlig in Ordnung, wenn man weiterhin seine Currypasten kauft statt sie selbst zu machen, denn ein bisschen Aufwand steckt schon dahinter. Das schöne am selbst machen ist jedoch, dass man selbst entscheiden kann, wie scharf sie wird, wie sehr man den Koriander schmeckt oder ob ein bisschen Biss nach Kokos dabei sein soll.

In der Paste verwende ich wieder Garam Masala, das habe ich auch selbst gemacht und habe das nun immer zur Hand. Das kann ich wirklich empfehlen!

Wer direkt mit dem fertigen Produkt weiter kochen möchte, dem lege ich, gerade zu dieser Jahreszeit, das Kürbiscurry ans Herz. Es werden aber weiter Currys folgen in denen man die Paste einsetzen kann. Ich habe da schon einige Ideen.

Pfanne auf mittlere Hitze und Kreuzkümmel, Koriander und Pfeffer für 1-2 Minuten rösten oder bis die Gewürze goldbraun werden und ein bisschen anfangen zu rauchen.
Die Gewürze im Mörser zu feinem Pulver verarbeiten.

Knoblauch und Ingwer schälen, Stiel der Chili entfernen.
Geröstete Gewürze und alle anderen Zutaten in einen Mixer füllen und zu einer Paste verarbeiten. Mit Wasser in die gewünschte Konsistenz bringen.

In einem sterilisiertem Glas im Kühlschrank aufbewahrt hält sich die Paste ungefähr ein bis zwei Wochen. Aber das variiert unter Umständen sehr; Also vorher immer Kontrollieren!

In einem sterilisiertem Glas im Kühlschrank aufbewahrt hält sich die Paste ungefähr ein bis zwei Wochen. Aber das variiert unter Umständen sehr; Also vorher immer Kontrollieren!

Hähnchencurry mit Chili und Curryblättern

Zutaten

  • 500g Hähnchenbrustfilet
  • 2 Zwiebeln
  • 3 Zehen Knoblauch
  • 2 rote Chili
  • 1 Limette
  • 20g Ingwer
  • 1 Stange Zitronengras
  • 2 EL Butterschmalz
  • 1 TL gem. Kurkuma
  • 1 Msp gem. Kardamom (Eine Kapsel)
  • 1,5 TL gem Koriander
  • 1,5 TL gem Kreuzkümmel
  • 8 Curryblätter
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 1 Frühlingszwiebel
  • Salz

„Das Auge isst mit“ ist einer dieser nervigen Dauersprüche. Dennoch trifft er einen Punkt: Die Farben mancher Gerichte sind einfach umwerfend.

Das Rot der Chili, das Gelb des Kurkuma und das frische Grün der Frühlingszwiebeln machen dieses Gericht zu einem absoluten hingucker! Es ist wunderbar scharf (je nach dem wie viel Chili man eben so verwendet) aber durch die Kokosmilch ist das alles nur halb so wild. Für Fans des Currys nach thailändischer Art ein absolut empfehlenswertes Gericht!

In diesem Curry verwende ich auch Curryblätter. Curryblätter haben nichts mit Currypulver zutun. Genauso wie das Gericht Curry nicht die Verwendung von Currypulver impliziert.  Dennoch: Dieses etwas nach Tee riechende Gewürz bekommt man, zugegebenen nicht in jedem, gut sortierten Asia-Laden und die getrocknete Variante reicht auch völlig aus.

Das Hähnchenfleisch in mundgerechte Stücke schneiden. Die Zwiebel schälen und in Ringe schneiden. Den Knoblauch schälen und fein hacken. Die Chili in feine Ringe schneiden und den Ingwer schälen und reiben.
Vom Zitronengras das äußere Blatt entfernen und den weichen Teil fein hacken.

Butterschmalz in einer Pfanne zerlassen und Ingwer, Chili, Zwiebel und Knoblauch darin anbraten. Kurkuma, Kardamom, Koriander und Cumin für 2-3min mitraten.
Nun das Hähnchenfleisch dazu geben und von allen Seiten anbraten. Nun den Saft der Limette, die Kokosmilch und das Zitronengras hinzugeben und bei mittlerer Hitze für 10min köcheln, bis das Fleisch gar ist.
Mit Saz abschmecken und mit Frühlingszwiebel garnieren und mit Reis servieren.

Sauerscharfe Chilisoße

Zutaten

  • 1-2 rote Paprikaschoten
  • 4-7 Chilischoten
  • 25g frischer Ingwer
  • 1 TL Koriander
  • 1TL schwarzer Pfeffer
  • 3 EL Sonnenblumenöl
  • 1 TL Salz
  • 2 EL Zucker
  • 4 EL Apfelessig

Gestern Abend gab es Fondue. Das war die Gelegenheit mal eine Soße auszuprobieren die ich schon lange auf meiner to-cook-Liste stehen hatte, aber bisher noch keine Anwendung.

Es handelt sich um eine ziemlich milde Chilisoße mit einer schönen säuerlichen Note. Sie ist wirklich einfach zuzubereiten und man benötigt in etwa 10min Zeit.

Paprika und Chilischoten halbieren, entkernen und in grobe Stücke schneiden. Durch das entfernen der Kerne wird die Soße etwas milder. Ich empfehle auch wirklich jedem die Kerne weg zu lassen. Wem die Soße am Ende zu wenig scharf ist, der kann mit Chilipulver besser dosiert nachwürzen!

Den Ingwer grob hacken und zusammen mit dem zerstoßenen Koriander und Pfeffer, dem Öl, dem Zucker, dem Essig und Salz im Mixer zu einer feinen Soße pürieren. In Gläser abfüllen und in den Kühlschrank stellen.

Hält sich für ca 2 Monate und passt sehr gut zu Fondue, Gegrilltem oder Wok-Gemüse

Ein schneller und einfacher Chilidipp

Ein schneller und einfacher Chilidipp

Chilisenf

Zutaten

  • 3 rote Paprika
  • 2 Chilischoten
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 1 TL Fenchelsamen
  • 1 gestr TL Salz
  • 4 EL Senf

Senf und andere Soßen kann man natürlich sehr gut kaufen. Aber noch cooler ist es, das ganze selbst zu machen und somit auch sehr einfache Gerichte zu einem absoluten Geschmackserlebnis zu verhelfen.

Den Chilisenf herzustellen ist nicht schwer, bedarf aber eines gewissen Fleißes. Es sei soviel gesagt: Es lohnt sich absolut.

Schon einmal voraus gesagt: Der Senf hält sich im Kühlschrank dann ca. 2 Wochen. (Eignet sich also auch zum Verschenken 😉 )

Zunächst den Ofen auf 220°C vorheizen.

Die Paprika und die Chilis müssen geschält werden, damit man einen glatten Senf erhält. Da stört die Schale nur. Leider ist das wirklich eine Fleißarbeit – aber es lohnt sich.
Dazu halbiert man die Paprika und entfernt die Kerne. Man legt die Hälften nun mit der Schale nach oben auf das Blech und gibt sie für 20min auf die mittlere Schiene.
Auch die Chilis werden halbiert und die Kerne entfernt. Nach 10min kommen auch die Chilis mit der Schale nach oben auf’s Blech und werden mitgegart.

Nach den 20min die Paprika mit einem nassen Tuch abdecken und abkühlen lassen. Wenn man sie mit der Hand anfassen kann, die Schale entfernen (Das sollte bei den meisten jetzt relativ einfach und problemlos gehen).
Die Paprika & Chili in Stücke schneiden und in ein Gefäß geben.

Jetzt die Fenchelsamen (bekommt man in jedem gut sortierten Asialaden – sollten nicht fehlen!) im Mörser klein Stößeln und die Blätter des Rosmarins klein hacken – Mit ins Gefäß geben.

Das alles sehr fein pürieren und den Senf hinzugeben; gut durchmischen. Jetzt noch mit Salz abschmecken. Bei mir hat ein gestrichener Teelöffel ausgereicht. Wer mag kann jetzt noch nachschärfen und auch ein bisschen mit Pfeffer abschmecken.

Das ganze passt sehr gut zu gebratenem oder zum Beispiel Backkartoffeln.

selbstgemachter Chilisenf.

selbstgemachter Chilisenf.