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Comfort-Food: Chicken Tikka Masala

Zutaten

  • 600g Hähnchenbrust
  • 50g Cashew-Nüsse
  • 50ml Milch
  • 3 Zwiebeln
  • 1 Paprika
  • 5 große Tomaten
  • 4 EL Tomatenmark
  • 150g Jogurt
  • 1,5 TL Kurkuma
  • 1,5 TL Chili
  • 2 TL Garam Masala
  • 1 TL Koriander, gemahlen
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 4 Lorbeerblätter
  • 1 TL Kardamom
  • 1 TL Nelken
  • 1 Stange Zimt
  • 4cm Ingwer
  • 5 Zehen Knoblauch
  • 1 EL Butterschmalz

Es wird langsam kalt hier in Aachen. Schnee gab es noch keinen, aber der Herbst weicht endgültig dem Winter. Es wird Zeit für das passende Comfort-Food Chicken Tikka Masala.

Zimt, Lorbeerblatt, Nelken, Kardamom und Kreuzkümmel

Chicken Tikka Masala sorgt mit seiner reichen Gewürzpalette für ein wohlig warmes Gefühl wenn es draußen ungemütlich kalt ist.

Um mich mal weit aus dem Fenster zu lehnen, würde ich behaupten, dass Tikka Masala das bekannteste indische Gericht ist. Fun-Fact: Es kommt wohl höchstwahrscheinlich gar nicht ursprünglich aus Indien, sondern aus Großbritannien. Ob es wirklich ein Unfall war, wie die Wikipedia zu berichten weiß, oder nicht, spielt dabei weniger eine Rolle: Es ist einfach furchtbar lecker.

Kurkuma, Chil und Koriander

Wie das meiste im Leben, brauchen die guten Dinge mehr Arbeit. Tikka Masala ist weder ein schnelles, noch ein besonders billiges Gericht. Dennoch lohnt es sich. Denn der Zeitaufwand wird mit zartem Hähnchenfleisch und wunderbar dicken Soße belohnt.

Marinade

Für die Marinade 150g Jogurt, je 1/2 TL Kurkuma und Chili und 1 TL Garam Masala und 1 TL Salz in eine Schüssel geben. Dazu 4 leicht angepresste Knoblauchzehen und etwa die Hälfte des Ingwers gerieben geben. Zum Schluss noch 1 EL Öl und alles gut umrühren.

Das Hähnchenfleisch in mundgerechte Stücke schneiden und gut mit der Marinade verrühren. Über Nacht im Kühlschrank aufbewahren (Wer nicht so viel Zeit hat: Ab 2h sollte das Fleisch Geschmack aufgenommen haben. Jedoch gilt: Je länger, desto Nom)

Die Cashewkerne mit Milch bedecken und ebenfalls über Nacht einweichen lassen.

Tikka Masala

Backofen auf 200°C vorheizen.

Das Hähnchenfleisch auf einem tiefen Blech für 20 – 25 Minuten backen.

Eine große Pfanne auf hohe Hitze stellen. Nebenbei 2 Zwiebeln in kleine Würfel schneiden. Die Tomaten in relativ große Würfel zerteilen.

Wenn die Pfanne heiß ist, etwas Butterschmalz geben und schmelzen lassen. Nun  die Lorbeerblätter,  je 1 TL Kreuzkümmel, Kardamom, Nelken und die Zimtstange hinzugeben und zum Rauchpunkt bringen. Dazu je 1TL gemahlenen Koriander, Chili, Garam Masala und Kurkuma geben. Kurz mitbraten und mit dem Öl vermengen.

Nun die Hitze reduzieren und die Zwiebeln hinzugeben und für 3 – 5 Minuten anbraten. Eine Zehe Knoblauch und den Rest des Ingwers in die Pfanne reiben und die Tomaten dazugeben.

Bei geschlossenem Deckel für 15 Minuten köcheln lassen bis sich die Tomaten zu einer Sauce reduziert haben.

Währenddessen die Cashewkerne samt Milch zu einer feinen Paste kleinmixen.

Wenn das Fleisch fertig ist mit in die Pfanne geben. Dazu 4 EL Tomatenmark und gegebenfalls Wasser, wenn die Sauce zu weit reduziert ist. Mit Salz abschmecken und die Nusspaste unterrühren. Nochmals für ca 5 Minuten auf kleiner Hitze köcheln lassen und dann das Chicken Tikka Masala auf Reis servieren.

Chicken Tikka Masala

Frostschutzmittel: Kürbiscurry mit roten Linsen

Zutaten

  • 1 Hokkaido Kürbis
  • 2 Schalotten
  • 20 g Ingwer
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 200 ml Kokosmilch
  • 1 EL rote Currypaste
  • 160 g rote Linsen
  • 30g Erdnüsse, geröstet,
    ungesalzen
  • 1 Limette
  • 1 TL Honig
  • 1/2 TL Zimt
  • frische Petersilie
  • Salz
  • Pfeffer

Eben war noch goldener Herbst und auf einmal fängt es hier an wie wild zu schneien. Es wird als höchste Zeit für ein wärmendes Kürbiscurry. Wie jedes Jahr im Herbst gibt es Kürbisse und dazu passende Rezepte hier. Anders als im Curry letztes Jahr,das war eher Thai-Inspiriert, ist dieser Eintopf wohl eher nach Indien einzuordnen.

Letztes Jahr im Herbst habe ich ein Rezept für eine Currypaste veröffentlicht die man hier wunderbar verwenden kann. Alternativ sucht man sich seine Lieblingspaste im Asia-Laden seines Vertrauens aus. Die kann scharf oder mild sein, je nach Geschmack.

Wer das Rezept vegan kochen möchte kann den Honig einfach durch Agavendicksaft oder schlicht Zucker ersetzen.

Kürbiscurry mit roten Linsen

Backofen auf 220°C vorheizen. Den Kürbis waschen, entkernen und in Würfel schneiden. Mit Salz und Pfeffer gewürzt auf einem Blech mit Olivenöl beträufeln und für 20 Minuten backen.

Knoblauch und Ingwer schälen und sehr fein hacken. Die Schalotten ebenfalls schälen und würfeln. Die Limette waschen und die Zeste abreiben.

Wasser zum Kochen bringen und Linsen nach Packungsanweisung kochen (Verhältnis Linsen-Wasser ungefähr 1:3).

Schalotten, Ingwer, Knoblauch und Limettenschale in einer tiefen Pfanne oder Topf anschwitzen. Die Currypaste unterrühren und 1 bis 2 Minuten mitbraten. Mit Kokosmilch und Honig ablöschen und die Kürbiswürfel hinzugeben. Wenn nicht genug Flüssigkeit vorhanden ist, mit etwas Wasser nachfüllen. Die Limette auspressen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Für ein paar Minuten auf kleiner Hitze köcheln lassen und dann mit Petersilie und gehackten Erdnüssen servieren.

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Linsen Dal

Zutaten

  • 300g rote Linsen
  • 2 EL Butterschmalz
  • 1/2 TL Kurkuma, gem
  • 1/4 TL Chilipulver
  • 1/2 TL Paprikapulver
  • 1 TL Garam Masala
  • 1 Lorbeerblatt
  • 2-3 Tomaten
  • Salz

Linsen Dal gehört definitiv zu den Gerichten aus der Kategorie „arme Leute essen“ die dennoch einfach genial schmecken.

Dieser einfache Linseneintopf braucht nicht viel. Linsen, ein paar Gewürze und ein paar frische Tomaten zum abrunden. Das war’s. Trotzdem überrascht es einen immer wieder wie voll dieses Dal im Geschmack doch ist.

Ich empfehle jedem mal dieses, optisch nicht besonders ansprechende, Rezept auszuprobieren. Es lohnt sich. Sättigend ist es zudem auch noch und daher optimal für die Ende-des-Monats-Küche geeignet 😉

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Linsen Dal mit Tomaten

Butterschmalz in einem Topf schmelzen und die gemahlenen Gewürze dazugeben. Die Linsen einrühren und anschwitzen lassen. Das ganze mit 1,2 Liter Wasser aufgießen und zum Kochen bringen. Nun das Lorbeerblatt hinzugeben und das ganze bei mittlerer Hitze etwa 20 Minuten köcheln lassen.
Am Ende mit Salz würzen (relativ viel) und wer mag mit etwas Zucker und/oder Essig abschmecken.
Das Dal schmeckt am besten, wenn man es noch einige Minuten ziehen lässt, bevor man es serviert.
Die Tomaten waschen und in kleine Stücke schneiden. Mit Petersilie oder Koriander und den Tomaten servieren. Dazu passt Naan-Brot oder Chapati.
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Naan-Brot

Zutaten

  • 250g Mehl
  • 2 TL Zucker
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL Backpulver
  • 130ml Milch
  • 2 EL Öl
  • Sesamsamen oder Knoblauch
Nach dem Chapati wandern wir weiter in der indischen Brot-Welt und widmen uns dem Naan-Brot.
Auch das Naan-Brot ist ein weiches Fladenbrot, welches wunderbar zu Currys passt. Im Gegensatz zum Chapati wird es jedoch mit Milch und etwas Zucker zubereitet. Das verleiht dem Brot eine gewisse Süße und Weichheit, die zusammen mit dem Belag (Sesam, Knoblauch, Mohn) wunderbar zu den schweren Gewürzen wie Garam Masala etc passt.
Der Aufwand ist in etwa genau so hoch wie bei dem Chapati. Ich habe es im Ofen zubereitet, kann mir aber genau so vorstellen es direkt in der Pfanne zu braten.
Den Teig bereitet man am besten als erstes vor. Dann hat man keinen Stress während des Kochens des Hauptgerichtes. Kurz vor dem Servieren dann einfach backen (oder braten) und warm servieren.

Naan-Brot

Mehl, Zucker, Salz und Backpulver in eine Schüssel geben. Milch und Öl in einer zweiten Schüssel vermengen und in der Mitte des Mehls eine Kuhle bilden und langsam die Flüssigkeit zugeben.
Nun vermengen und zu einem glatten Teig verrühren und für 10 Minuten kneten.
Den Teig in einer geölten Schüssel für 10 – 15 Minuten an einen warmen Ort stellen.
Den Ofen auf 250°C/Grill vorheizen.
Den Teig in 5 Laibe teilen und ausrollen. Die Brote mit Knoblauch oder Sesam bestreuen.
Gebacken werden sie für 1-2 Minuten auf oberster Schiene bis sie etwas aufgehen und braun werden.

rote Currypaste

Zutaten

  • 2 TL Kreuzkümmel
  • 2 TL Koriandersamen
  • 1 TL Pfefferkörner
  • 1 EL Paprikapulver
  • 1 TL smoked Paprika
  • 1/2 EL Garam Masala
  • 1 TL Kurkuma, gemahlen
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL Öl
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1/2 Bund frischer Koriander
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 Daumendickes Stück Ingwer
  • 1 rote Chili frisch
  • 2 kleine rote Spitzparika

Häufig ließt man in Rezepten, man solle Currypaste (rote, grüne, gelbe) hinzugeben. Meist kauft man sie einfach wie Brühe ohne sich Gedanken zu machen, aus was diese Pasten eigentlich bestehen und wie viel Spaß es macht, sie selbst herzustellen. Hinzukommt, dass ich einen Grund braucht, mir ein neues Spielzeug für die Küche kaufen zu können und da kommt dieses Rezept gerade richtig.

Es ist natürlich völlig in Ordnung, wenn man weiterhin seine Currypasten kauft statt sie selbst zu machen, denn ein bisschen Aufwand steckt schon dahinter. Das schöne am selbst machen ist jedoch, dass man selbst entscheiden kann, wie scharf sie wird, wie sehr man den Koriander schmeckt oder ob ein bisschen Biss nach Kokos dabei sein soll.

In der Paste verwende ich wieder Garam Masala, das habe ich auch selbst gemacht und habe das nun immer zur Hand. Das kann ich wirklich empfehlen!

Wer direkt mit dem fertigen Produkt weiter kochen möchte, dem lege ich, gerade zu dieser Jahreszeit, das Kürbiscurry ans Herz. Es werden aber weiter Currys folgen in denen man die Paste einsetzen kann. Ich habe da schon einige Ideen.

Pfanne auf mittlere Hitze und Kreuzkümmel, Koriander und Pfeffer für 1-2 Minuten rösten oder bis die Gewürze goldbraun werden und ein bisschen anfangen zu rauchen.
Die Gewürze im Mörser zu feinem Pulver verarbeiten.

Knoblauch und Ingwer schälen, Stiel der Chili entfernen.
Geröstete Gewürze und alle anderen Zutaten in einen Mixer füllen und zu einer Paste verarbeiten. Mit Wasser in die gewünschte Konsistenz bringen.

In einem sterilisiertem Glas im Kühlschrank aufbewahrt hält sich die Paste ungefähr ein bis zwei Wochen. Aber das variiert unter Umständen sehr; Also vorher immer Kontrollieren!

In einem sterilisiertem Glas im Kühlschrank aufbewahrt hält sich die Paste ungefähr ein bis zwei Wochen. Aber das variiert unter Umständen sehr; Also vorher immer Kontrollieren!

Kürbiscurry

Zutaten

  • 600g Kürbis
  • 3 EL rote Currypaste
  • 2 EL Öl
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 5 Rispentomaten
  • frischer Koriander
  • 1/2 Zitrone, unbehandelt
  • 2 TL Sojasauce
  • 2 TL Fischsauce
  • Salz

Es ist Mitte September und damit endlich wieder Kürbiszeit! Auf dem lokalen Markt findet man auch Gemüse das nicht um die halbe Welt gefahren ist, sondern direkt aus der Gegend kommt!

Letztes Jahr habe ich ein Rezept für Kürbissuppe vorgestellt; der Klassiker. Dieses Jahr geht’s weiter mit dem Currytrip und ich zeige euch wie man ein wirklich einfaches Kürbiscurry zubereiten kann. Durch die wenigen Zutaten schmeckt man so richtig lecker diesen nussigen Geschmack des Kürbis und wenn er richtig gar ist, erreicht er eine Konsistenz wie Butter. Grandios.

Die Hauptzutat, neben dem Kürbis natürlich, ist die Currypaste. Die muss einem schmecken, denn sie bildet die Grundlage! Das Rezept zum selber machen werde ich demnächst hier veröffentlichen.
Das langwierigste an diesem Gericht ist das Reiskochen.

Zunächst den Kürbis waschen und in kleine, mundgerechte Stücke schneiden (Ein Hokkaido muss nicht geschält werden! ). Wer Rispentomaten verwendet kann diese zur Vorbereitung schon in Stücke schneiden; Cocktailtomaten einfach im ganzen lassen. Die Zeste der Zitrone abreiben.
Das war es auch schon an Vorbereitung.

In einer tiefen Pfanne oder in einem Topf das Öl auf schwache Hitze bringen und die Currypaste einrühren.  Dazu etwa 5 EL der etwas cremigeren oberen Schicht der Kokosmilch und für ca 1 Minute köcheln lassen.
Nun den Kürbis, die Zitronenzeste und die restliche Kokosmilch in den topf geben, auf mittlere Hitze erhöhen und für 8 min köcheln lassen.

Nach den 8 min mit Fisch- und Sojasauce würzen und anschließend mit Salz abschmecken. Wenn das Curry zu süß ist mit dem Saft einer halben Zitrone etwas nachhelfen.

Wer es etwas cremiger mag nimmt nun etwa 3 Kellen des Currys und püriert das fein durch und gibt es wieder zurück. Zum Schluss noch die Tomaten und grob gehackten Koriander hinzugeben, kurz aufkochen lassen und mit Basmatireis servieren.

Cremiges Hühnchencurry

Zutaten

  • 300g Hühnchen
  • 300g Bohnen
  • 1 Möhre
  • 1 Zwiebel, geschnitten
  • 2 Zehe Knoblauch, fein gehackt
  • 3 EL Öl
  • 1 EL geriebener Ingwer
  • 1 TL Cumin
  • 1 Dose Pizzatomaten
  • 1 EL Koriander
  • 1 TL Chilipulver
  • 1 TL Pfeffer
  • 1 TL Garam Masala
  • 1 EL Soja-Sauce
  • 1 TL Fischsauce
  • 1 Becher Sahne
  • 1 Becher Wasser

Dieses einfache Curry ist angenehm scharf und vor allem cremig.

Von den bisher vorgestellten Currys ist es das, was mich am ehesten an die Gerichte erinnert, die man so in indischen Restaurants gereicht bekommt und die ich bis vor nicht all zu langer Zeit als einziges unter Indisch abgelegt hatte. Es geht vergleichsweise schnell und wenn man die Schneidearbeit vorab erledigt ist das kochen reiner Spaziergang.

Ich empfehle den Teig fürs Brot vorzubereiten. Ausgerollt und gebraten können die Chapatis aber dann entspannt, während das Curry in der Schlussphase köchelt.

Karotte in Scheiben schneiden. Die Enden der Bohnen entfernen und Waschen. Wenn die Bohnen zu lang sind, noch mal halbieren.

Das Hühnchen in kleine Stücke schneiden.
Den Ingwer reiben. Den Knoblauch fein hacken.
Die Zwiebel in feine Stücke schneiden.
Zwiebeln in Pfanne golden braten. Knoblauch, Ingwer hinzugeben und anbraten. Cuminpulver, Bohnen, Möhren hinzugeben und für ein paar Minuten Kochen.
Pizzatomaten hinzugeben und für ca 2-3min kochen. Jetzt das Chilipulver, den gemahlenen Pfeffer, den Koriander und Salz hinzugeben. Gut umrühren und Hühnchen hinzugeben. Wasser hinzugeben und aufkochen. Füge nach kurzem aufkochen Sahne, Soja sauce, Fisch sauce und Garam Masala hinzu. Gut umrühren und für 2-3 Minuten auf hoher Flamme kochen. Die Hitze nun reduzieren und bei geschlossenem Deckel ca 10 min köcheln lassen bis das Hühnchen gar ist.

Das ganze mit Chapati Brot servieren.

Chapati – indisches Fladenbrot

Zutaten

  • Für 4 Fladen:
  • 150g Mehl Typ 1050
  • 1 EL Butterschmalz
  • 80ml Wasser

Neben Reis und Kartoffeln gibt es in der indischen Küche noch diverse Brote als Beilage. Ein im Norden Indiens verbreitetes ist das Chapati. Ich kenne es als eine der möglichen Beilagen in indischen Restaurants.

Dieses wunderbar weiche Fladenbrot eignet sich hervorragend als Beilage zu Currys mit mehr Flüssigkeit. Man kann sie aber auch einfach als Wrap füllen.

Zur Vorbereitung des Chapati benötigt man 10 Minuten zum Teig erstellen, 20 Minuten Ruhe und pro Fladen ca 2 Minuten zum Braten.

Die Zutaten zu einem glatten Teig vermischen und für mindestens 10 Minuten kräftig durchkneten. Den Feig zu einer Kugel formen und für 20 Minuten mit einem feuchten Tuch abgedeckt stehen lassen.
Nach der Ruhezeit den Teig vierteln und jedes viertel auf einer bemehlten Oberfläche dünn ausrollen.
Eine beschichtete Pfanne sehr heiß werden lassen und die Fladen in der Pfanne 1 Minute auf jeder Seite backen.

Chapati Brot

Chapati Brot

Gemüsecurry mit Bohnen und Zucchini

Zutaten

  • 3 Kartoffeln (relativ groß)
  • 1 Zucchini
  • 1 Paprika
  • 1 Zwiebel
  • 1 Handvoll grüne Bohnen
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 TL Garam Masala
  • 3 TL Curry
  • 1 TL Soja Sauce
  • 1 TL Fisch sauce
  • 1 EL Mehl
  • 300ml Brühe
  • Salz
  • ggf Essig

Ein weiteres Rezept für Curry kann nicht schaden. In dieser Jahreszeit sind Bohnen gerade in der Region reif und schmecken wunderbar in diesem Gericht. Prinzipiell lässt sich natürlich jedes Gemüse in diesem Gericht verarbeiten. Sei es Blumenkohl oder Broccoli.

Den besonderen Geschmack bekommt das Curry durch das Garam Masala. Es empfiehlt sich wirklich das einmal selbst zu machen.

Das Gemüse in Würfel schneiden. Die Enden der Bohnen entfernen und waschen.
In einer Schüssel das Mehl mit etwas Wasser zu verrühren, so dass keine Klumpen mehr entstehen und die Mischung flüssig ist.

Öl oder Butterschmalz (letzteres bei curry empfehlenswert) in einem Wok erhitzen. Kartoffeln und zwiebeln dazu geben und anbraten. Wenn die Kartoffeln beginnen etwas Farbe zu bekommen auf mittlere Hitze herunter stellen und Zucchini und Bohnen dazu geben. Deckel drauf und für ein paar Minuten garen.
Mit Brühe ablöschen und das Mehl unterrühren.
Mit Curry, Salz, Garam Masala, Soja- und Fischsauce würzen. Das Tomatenmark unterrühren und bei kleiner Hitze 15min köcheln lassen bis die Kartoffeln und Bohnen gar sind. Eventuell mit Zucker oder Essig abrunden.

Entweder direkt so oder mit Reis oder Brot servieren.

Hähnchencurry mit Chili und Curryblättern

Zutaten

  • 500g Hähnchenbrustfilet
  • 2 Zwiebeln
  • 3 Zehen Knoblauch
  • 2 rote Chili
  • 1 Limette
  • 20g Ingwer
  • 1 Stange Zitronengras
  • 2 EL Butterschmalz
  • 1 TL gem. Kurkuma
  • 1 Msp gem. Kardamom (Eine Kapsel)
  • 1,5 TL gem Koriander
  • 1,5 TL gem Kreuzkümmel
  • 8 Curryblätter
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 1 Frühlingszwiebel
  • Salz

„Das Auge isst mit“ ist einer dieser nervigen Dauersprüche. Dennoch trifft er einen Punkt: Die Farben mancher Gerichte sind einfach umwerfend.

Das Rot der Chili, das Gelb des Kurkuma und das frische Grün der Frühlingszwiebeln machen dieses Gericht zu einem absoluten hingucker! Es ist wunderbar scharf (je nach dem wie viel Chili man eben so verwendet) aber durch die Kokosmilch ist das alles nur halb so wild. Für Fans des Currys nach thailändischer Art ein absolut empfehlenswertes Gericht!

In diesem Curry verwende ich auch Curryblätter. Curryblätter haben nichts mit Currypulver zutun. Genauso wie das Gericht Curry nicht die Verwendung von Currypulver impliziert.  Dennoch: Dieses etwas nach Tee riechende Gewürz bekommt man, zugegebenen nicht in jedem, gut sortierten Asia-Laden und die getrocknete Variante reicht auch völlig aus.

Das Hähnchenfleisch in mundgerechte Stücke schneiden. Die Zwiebel schälen und in Ringe schneiden. Den Knoblauch schälen und fein hacken. Die Chili in feine Ringe schneiden und den Ingwer schälen und reiben.
Vom Zitronengras das äußere Blatt entfernen und den weichen Teil fein hacken.

Butterschmalz in einer Pfanne zerlassen und Ingwer, Chili, Zwiebel und Knoblauch darin anbraten. Kurkuma, Kardamom, Koriander und Cumin für 2-3min mitraten.
Nun das Hähnchenfleisch dazu geben und von allen Seiten anbraten. Nun den Saft der Limette, die Kokosmilch und das Zitronengras hinzugeben und bei mittlerer Hitze für 10min köcheln, bis das Fleisch gar ist.
Mit Saz abschmecken und mit Frühlingszwiebel garnieren und mit Reis servieren.