Currypaste

Frostschutzmittel: Kürbiscurry mit roten Linsen

Zutaten

  • 1 Hokkaido Kürbis
  • 2 Schalotten
  • 20 g Ingwer
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 200 ml Kokosmilch
  • 1 EL rote Currypaste
  • 160 g rote Linsen
  • 30g Erdnüsse, geröstet,
    ungesalzen
  • 1 Limette
  • 1 TL Honig
  • 1/2 TL Zimt
  • frische Petersilie
  • Salz
  • Pfeffer

Eben war noch goldener Herbst und auf einmal fängt es hier an wie wild zu schneien. Es wird als höchste Zeit für ein wärmendes Kürbiscurry. Wie jedes Jahr im Herbst gibt es Kürbisse und dazu passende Rezepte hier. Anders als im Curry letztes Jahr,das war eher Thai-Inspiriert, ist dieser Eintopf wohl eher nach Indien einzuordnen.

Letztes Jahr im Herbst habe ich ein Rezept für eine Currypaste veröffentlicht die man hier wunderbar verwenden kann. Alternativ sucht man sich seine Lieblingspaste im Asia-Laden seines Vertrauens aus. Die kann scharf oder mild sein, je nach Geschmack.

Wer das Rezept vegan kochen möchte kann den Honig einfach durch Agavendicksaft oder schlicht Zucker ersetzen.

Kürbiscurry mit roten Linsen

Backofen auf 220°C vorheizen. Den Kürbis waschen, entkernen und in Würfel schneiden. Mit Salz und Pfeffer gewürzt auf einem Blech mit Olivenöl beträufeln und für 20 Minuten backen.

Knoblauch und Ingwer schälen und sehr fein hacken. Die Schalotten ebenfalls schälen und würfeln. Die Limette waschen und die Zeste abreiben.

Wasser zum Kochen bringen und Linsen nach Packungsanweisung kochen (Verhältnis Linsen-Wasser ungefähr 1:3).

Schalotten, Ingwer, Knoblauch und Limettenschale in einer tiefen Pfanne oder Topf anschwitzen. Die Currypaste unterrühren und 1 bis 2 Minuten mitbraten. Mit Kokosmilch und Honig ablöschen und die Kürbiswürfel hinzugeben. Wenn nicht genug Flüssigkeit vorhanden ist, mit etwas Wasser nachfüllen. Die Limette auspressen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Für ein paar Minuten auf kleiner Hitze köcheln lassen und dann mit Petersilie und gehackten Erdnüssen servieren.

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rote Currypaste

Zutaten

  • 2 TL Kreuzkümmel
  • 2 TL Koriandersamen
  • 1 TL Pfefferkörner
  • 1 EL Paprikapulver
  • 1 TL smoked Paprika
  • 1/2 EL Garam Masala
  • 1 TL Kurkuma, gemahlen
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL Öl
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1/2 Bund frischer Koriander
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 Daumendickes Stück Ingwer
  • 1 rote Chili frisch
  • 2 kleine rote Spitzparika

Häufig ließt man in Rezepten, man solle Currypaste (rote, grüne, gelbe) hinzugeben. Meist kauft man sie einfach wie Brühe ohne sich Gedanken zu machen, aus was diese Pasten eigentlich bestehen und wie viel Spaß es macht, sie selbst herzustellen. Hinzukommt, dass ich einen Grund braucht, mir ein neues Spielzeug für die Küche kaufen zu können und da kommt dieses Rezept gerade richtig.

Es ist natürlich völlig in Ordnung, wenn man weiterhin seine Currypasten kauft statt sie selbst zu machen, denn ein bisschen Aufwand steckt schon dahinter. Das schöne am selbst machen ist jedoch, dass man selbst entscheiden kann, wie scharf sie wird, wie sehr man den Koriander schmeckt oder ob ein bisschen Biss nach Kokos dabei sein soll.

In der Paste verwende ich wieder Garam Masala, das habe ich auch selbst gemacht und habe das nun immer zur Hand. Das kann ich wirklich empfehlen!

Wer direkt mit dem fertigen Produkt weiter kochen möchte, dem lege ich, gerade zu dieser Jahreszeit, das Kürbiscurry ans Herz. Es werden aber weiter Currys folgen in denen man die Paste einsetzen kann. Ich habe da schon einige Ideen.

Pfanne auf mittlere Hitze und Kreuzkümmel, Koriander und Pfeffer für 1-2 Minuten rösten oder bis die Gewürze goldbraun werden und ein bisschen anfangen zu rauchen.
Die Gewürze im Mörser zu feinem Pulver verarbeiten.

Knoblauch und Ingwer schälen, Stiel der Chili entfernen.
Geröstete Gewürze und alle anderen Zutaten in einen Mixer füllen und zu einer Paste verarbeiten. Mit Wasser in die gewünschte Konsistenz bringen.

In einem sterilisiertem Glas im Kühlschrank aufbewahrt hält sich die Paste ungefähr ein bis zwei Wochen. Aber das variiert unter Umständen sehr; Also vorher immer Kontrollieren!

In einem sterilisiertem Glas im Kühlschrank aufbewahrt hält sich die Paste ungefähr ein bis zwei Wochen. Aber das variiert unter Umständen sehr; Also vorher immer Kontrollieren!

Kürbiscurry

Zutaten

  • 600g Kürbis
  • 3 EL rote Currypaste
  • 2 EL Öl
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 5 Rispentomaten
  • frischer Koriander
  • 1/2 Zitrone, unbehandelt
  • 2 TL Sojasauce
  • 2 TL Fischsauce
  • Salz

Es ist Mitte September und damit endlich wieder Kürbiszeit! Auf dem lokalen Markt findet man auch Gemüse das nicht um die halbe Welt gefahren ist, sondern direkt aus der Gegend kommt!

Letztes Jahr habe ich ein Rezept für Kürbissuppe vorgestellt; der Klassiker. Dieses Jahr geht’s weiter mit dem Currytrip und ich zeige euch wie man ein wirklich einfaches Kürbiscurry zubereiten kann. Durch die wenigen Zutaten schmeckt man so richtig lecker diesen nussigen Geschmack des Kürbis und wenn er richtig gar ist, erreicht er eine Konsistenz wie Butter. Grandios.

Die Hauptzutat, neben dem Kürbis natürlich, ist die Currypaste. Die muss einem schmecken, denn sie bildet die Grundlage! Das Rezept zum selber machen werde ich demnächst hier veröffentlichen.
Das langwierigste an diesem Gericht ist das Reiskochen.

Zunächst den Kürbis waschen und in kleine, mundgerechte Stücke schneiden (Ein Hokkaido muss nicht geschält werden! ). Wer Rispentomaten verwendet kann diese zur Vorbereitung schon in Stücke schneiden; Cocktailtomaten einfach im ganzen lassen. Die Zeste der Zitrone abreiben.
Das war es auch schon an Vorbereitung.

In einer tiefen Pfanne oder in einem Topf das Öl auf schwache Hitze bringen und die Currypaste einrühren.  Dazu etwa 5 EL der etwas cremigeren oberen Schicht der Kokosmilch und für ca 1 Minute köcheln lassen.
Nun den Kürbis, die Zitronenzeste und die restliche Kokosmilch in den topf geben, auf mittlere Hitze erhöhen und für 8 min köcheln lassen.

Nach den 8 min mit Fisch- und Sojasauce würzen und anschließend mit Salz abschmecken. Wenn das Curry zu süß ist mit dem Saft einer halben Zitrone etwas nachhelfen.

Wer es etwas cremiger mag nimmt nun etwa 3 Kellen des Currys und püriert das fein durch und gibt es wieder zurück. Zum Schluss noch die Tomaten und grob gehackten Koriander hinzugeben, kurz aufkochen lassen und mit Basmatireis servieren.