Hühnchen

Asiatische Hühnersuppe

Zutaten

  • 400g Hühnchenfleisch
  • 1/2 TL ganzer schwarzer Pfeffer
  • 4 Nelken
  • 1 Zimtstange
  • 1TL Koriander, ganz
  • 1 TL brauner Zucker
  • 2 TL Salz
  • ca 3cm Ingwer, geschält, in Scheiben
  • 2 Chilischoten, ganz
  • 120g Reisnudeln
  • 1 Handvoll Mangold
  • 3 Frühlingszwiebeln

Ab und an scherze ich, dass Hühnersuppe nur deswegen gegen Erkältung hilft, weil soviel Antibiotika im Fleisch übrig geblieben ist. Aber mal im Ernst: Wer von euch hat sich schon mal eine Hühnersuppe wirklich selbst gekocht. Ich auch nicht. Zumindest nicht bisher.

Einer der Gründe für dieses Blog ist, dass ich gerne mal alles selbst gekocht haben will, was man sonst so als selbstverständlich hinnimmt. Suppe bzw. Brühe gehört dazu.

Diese Hühnersuppe hat dazu den leichten asiatischen Hauch von Zimt, Koriander und Ingwer. Als Einlage benutze ich Reisnudeln und Mangold. Zwei weitere Zutaten mit denen ich noch nichts gemacht habe. Sehr zu empfehlen. Statt des Mangolds kann man auch frischen Spinat verwenden.

Ich habe eine recht große Stange Zimt verwendet und ich muss sagen: Es schmeckte mir etwas zu deutlich nach Zimt. Eine kleine. oder halbe Stange sollte völlig ausreichen. Das Aroma kommt über die Zeit.

Auch wenn ich zwei Schoten Chili in die Brühe gegeben habe, war es am Ende überhaupt nicht scharf und ich habe mit Chiliflocken etwas nachgeholfen. Das kann jeder selbst entscheiden.

Hühnersuppe

Das Hühnchenfleisch zusammen mit Zimt, Pfeffer, Nelken, Salz, Koriander, Chili und Ingwer in einen Topf geben und mit 1,2 Liter Wasser übergießen. Die Brühe zum Kochen bringen und dann auf kleiner Hitze mit geschlossenem Deckel für 1h köcheln lassen.
Ungefähr 10 Minuten vor Ende den Mangold von seinen Stängeln befreien und in halbwegs mundgerechte Stücke schneiden und blanchieren. Die Reisnudeln nach Packungsanweisung kochen.
Wenn die Brühe fertig gekocht ist, sie durch ein Sieb von den festen Stücken befreien. Das Fleisch eventuell vom Knochen lösen (Haut entfernen, außer man mag Haut) und in mundgerechte Stücke reissen.
Hühnerfleisch, Nudeln und Mangold mit Brühe übergiessen und mit Frühlingszwiebelstücken bestreut servieren.

Cremiges Hühnchencurry

Zutaten

  • 300g Hühnchen
  • 300g Bohnen
  • 1 Möhre
  • 1 Zwiebel, geschnitten
  • 2 Zehe Knoblauch, fein gehackt
  • 3 EL Öl
  • 1 EL geriebener Ingwer
  • 1 TL Cumin
  • 1 Dose Pizzatomaten
  • 1 EL Koriander
  • 1 TL Chilipulver
  • 1 TL Pfeffer
  • 1 TL Garam Masala
  • 1 EL Soja-Sauce
  • 1 TL Fischsauce
  • 1 Becher Sahne
  • 1 Becher Wasser

Dieses einfache Curry ist angenehm scharf und vor allem cremig.

Von den bisher vorgestellten Currys ist es das, was mich am ehesten an die Gerichte erinnert, die man so in indischen Restaurants gereicht bekommt und die ich bis vor nicht all zu langer Zeit als einziges unter Indisch abgelegt hatte. Es geht vergleichsweise schnell und wenn man die Schneidearbeit vorab erledigt ist das kochen reiner Spaziergang.

Ich empfehle den Teig fürs Brot vorzubereiten. Ausgerollt und gebraten können die Chapatis aber dann entspannt, während das Curry in der Schlussphase köchelt.

Karotte in Scheiben schneiden. Die Enden der Bohnen entfernen und Waschen. Wenn die Bohnen zu lang sind, noch mal halbieren.

Das Hühnchen in kleine Stücke schneiden.
Den Ingwer reiben. Den Knoblauch fein hacken.
Die Zwiebel in feine Stücke schneiden.
Zwiebeln in Pfanne golden braten. Knoblauch, Ingwer hinzugeben und anbraten. Cuminpulver, Bohnen, Möhren hinzugeben und für ein paar Minuten Kochen.
Pizzatomaten hinzugeben und für ca 2-3min kochen. Jetzt das Chilipulver, den gemahlenen Pfeffer, den Koriander und Salz hinzugeben. Gut umrühren und Hühnchen hinzugeben. Wasser hinzugeben und aufkochen. Füge nach kurzem aufkochen Sahne, Soja sauce, Fisch sauce und Garam Masala hinzu. Gut umrühren und für 2-3 Minuten auf hoher Flamme kochen. Die Hitze nun reduzieren und bei geschlossenem Deckel ca 10 min köcheln lassen bis das Hühnchen gar ist.

Das ganze mit Chapati Brot servieren.

Orangenhähnchen

Zutaten

  • (für 2 Personen)
  • Für das Hähnchen:
  • 300g Hähnchenbrustfilet
  • Mehl
  • 1 Ei
  • Sesam
  • Salz
  • Pfeffer
  • Für die Sauce:
  • 1 Zwiebel
  • 1 Frühlingszwiebel (nach Geschmack)
  • Ingwer
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 Orange, zusätzlich evtl. Orangensaft
  • Wasser
  • Sojasauce
  • Zucker
  • Essig oder weißer Balsamico
  • wer hat: Reiswein
  • Stärke oder Saucenbinder
  • Pflanzenöl

Dieses Rezept ist ein heißer Tipp für jeden, der es asiatisch, genauer: süß-sauer mag. Orangenhähnchen ist eine sehr leckere Alternative zu den üblichen Hähnchengerichten, die einem meist so einfallen. Man sollte ungefähr eine halbe Stunde Zeit für’s Vorbereiten und Kochen einplanen. Die werden aber gut investiert. Versprochen.

Zunächst das Ei mit Salz und Pfeffer etwas aufschlagen und so lange Mehl einrühren, bis eine klebrige Masse entsteht. Den Sesam nach Geschmack darunterrühren. Nun die mundegerechten Hähnchenstücke im Teig wälzen, bis sie völlig bedeckt sind. Nebenbei erhitzt man ein einen ordentlichen Schwapp Öl in einer Pfanne (am besten wäre frittieren, aber es geht auch heiß anbraten). Die teigummantelten Hähnchenstücke werden nun im Öl goldbraun ausgebacken. Wenn sie durch sind, werden sie aus der Pfanne genommen, auf Küchenkrepp gelegt und zur Seite gestellt.

Für die Sauce werden Wasser und Sojasauce (jeweils ca. 2 EL), ca. 5 EL Balsamico oder Essig, der Saft einer Orange und bei Bedarf ein Schuss Orangensaft zusammengerührt. Vorsicht beim Auspressen der Orange, es sollte wenn möglich nur der Saft und kein Fruchtfleisch in die Sauce kommen! Nun mit Zucker (2-4 EL) abschmecken und mit Mehl oder Stärke ein wenig eindicken.

Jetzt wird die gehackte Zwiebel und der Knoblauch zusammen mit etwas kleingehacktem Ingwer und wenn man möchte einer Frühlingszwiebel in ein wenig Öl angeschwitzt. Nun mit einem Reiswein oder Essig ablöschen. Dann wird die vorbereitete Sauce hinzugegeben. Ordentlich rühren und rin bisschen einkochen lassen. Bei Bedarf mit Saucenbinder ein wenig nachhelfen. Zum Schluss kommen die Hähnchenstücke dazu. Nun noch einmal kräftig rühren, bis das Hähnchen mit Sauce umschlossen ist.

Und schon ist das Orangenhähnchen fertig! Dazu passen Reis, Couscous oder Salat sehr gut.

Guten Appetit!

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Coq au vin

Zutaten

  • 1 Poularde (ca. 2 kg, in 8 Teile zerlegt),
  • 1 Flasche trockener Rotwein,
  • 1 Mohrrübe,
  • 1 Zwiebel,
  • 1 Knoblauchzehe,
  • Schale von 1 Apfelsine,
  • Cayennepfeffer,
  • 1 EL Speiseöl,
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 2 Lorbeerblätter
  • 50 g fetter grüner Speck,
  • 3 EL Obstwasser,
  • Salz,
  • 500 g Champignons
  • Honig
  • Zitrone/Orange
  • Butter

Lass es dir gut gehen!

So könnte man diese Rezept untertiteln. Coq au vin ist ein klassisches französisches Gericht und braucht deswegen etwas mehr Zeit zum Zubereiten. Die Warterei zahlt sich aber aus, versprochen! Zusammen mit Rosmarinkartoffeln und einem Rotwein ergibt dieses Rezept eines der leckersten Gerichte die ich seit langem gegessen habe. Da hatte ich wieder einmal den „Ohh, Ahh, mhmm lecker…boah wie geil ist das denn“-Moment beim Essen! Das kann ich absolut empfehlen.

Die Zubereitungsdauer des Gerichts beträgt ca 2,5h (Plus 12h marinieren). Dabei benötigt man am Vortag ungefähr 30min zum Vorbereiten der Poularde und zum Marinieren. Der Rest ist dann Kochen.
Ich kann aber nur wiederholen: Es lohnt sich absolut!

Die Poularde wird in 8 Teile zerlegt. Wie das geht zeigt dieses Youtube-Video sehr gut. Nun gibt man die Hühnchenteile, eine in viertel geschnittene Zwiebel, eine breit gedrückte Zehe Knoblauch, Chili, Rosmarin, Lorbeer, die Schale einer Orange und eine in Stücke geschnittene Möhrrübe in den Schmortopf und übergießt das alles mit einer Flasche trockenen Rotwein. Das lässt man jetzt für mindestens 12h im Kühlschrank marinieren.

Die in Rotwein marinierten Hähnchenteile. Vorsicht: Die Soße schmeckt bis zum Ende der Garzeit wirklich komisch, nicht abschrecken lassen.

Die in Rotwein marinierten Hähnchenteile.
Vorsicht: Die Soße schmeckt bis zum Ende der Garzeit wirklich komisch, nicht abschrecken lassen.

Nach dieser Zeit nimmt man die Fleischstücke aus der Marinade und stellt diese beiseite. Nun brät man das Fleisch in dem ausgelassenen Speck schön knusprig braun. Das ganze dann mit Obstwasser ablöschen und die abgeseite (Also gesiebte) Marinade nun wieder in den Schmortopf geben und mit Salz würzen.

Das ganze jetzt bei kleiner Hitze für 60min mit geschlossenem Deckel köcheln lassen. Nebenbei die Champignons in nicht zu kleine Stücke schneiden und für ungefähr 5min mit den Möhren, der Zwiebel und dem Knoblauch aus der Marinade anbraten. Beiseite stellen.

Am Ende der Garzeit ist die Soße noch zu flüssig. Damit sie schön sämig wird das ganze jetzt bei großer Hitze einkochen und mit in Butter geknetetem Mehl abbinden.

Zum Schluss das ganze mit Orangensaft, Honig und Zitrone nach belieben abschmecken und das Fleisch und Gemüse wieder hinzugeben.

Coq au vin mit Rosmarinkartoffeln.

Coq au vin mit Rosmarinkartoffeln.