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Keks zum Kaffee? – Chocolate Chip Cookies

Zutaten

  • 150g Butter
  • 80g brauner Zucker
  • 80g weißer Zucker
  • 2 TL Vanilleextrakt
  • 1 Ei
  • 225g Mehl (450)
  • 1/2 TL Backpulver
  • 2 Prisen Salz
  • 100g Schokolatenstreusel

Keks zum Kaffee? – Brauchen Kekse eine Einleitung, Erklärung oder gar Rechtfertigung? Ich glaube nicht. Mehr Kekse sind mehr gut! Und wenn Schokolade drin ist, noch mehr besser.

Die verwendeten Zutaten hat man meist auch irgendwie im Haus und sie sind daher auch für regnerische Sonntage geeignet.

Für Die Schokoladenstreusel kauft man sich entweder fertige Streusel, oder Kuvertüre und drischt sie mit einem Hammer klein. (Die Sonntagsvariante ist übrigens eine Tafel Zartbitterschokolade. Ebenfalls mit dem Hammer bearbeitet…)

Chocolate Chip Cookies

Den Ofen auf 170°C vorheizen.

Butter und Zucker in eine Schüssel geben und cremig rühren. Ei und Vanilleextrakt hinzurühren und aufschlagen. Das Mehl in die Schüssel sieben und Backpulver, Salz und Schokoladenstreusel hinzugeben. Alles gut umrühren. Den Teig am besten für 15 Minuten oder mehr im Kühlschrank ruhen lassen.
Mit einem Teelöffel kleine Portionen des Teiges formen und mit genügend Platz auf einem Backblech auslegen.
Die Kekse für 8 – 10 Minuten backen bis sie gold braun sind. Sollten sie dann noch nicht durchgebacken sein, dann den Ofen ausschalten und die Kekse in der Resthitze fertig backen.
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Friands – kleine Mandelkuchen

Zutaten

  • Für 6 Friands
  • 100g Butter
  • 125g Puderzucker
  • 25g Mehl
  • 85g Mandeln,
    gemahlen
  • 3 Eiweiß
  • 1TL Vanilleextrakt
  • Zeste einer
    Zitrone

Ich habe meine Friands gerade noch vor dem Verbrennen retten können. Mein Ofen taug nix.Bei meinem ersten Besuch in Bielefeld war ich in einem sehr netten Café, dem M-Kaffee, in dem es neben grandiosem Kaffee auch super leckeres Gebäck gab. Eben auch Friands. Ich habe diese Küchlein vorher nie bewusst gesehen (auch wenn es nix besonders außergewöhnliches ist…) und zum Kaffee gegessen. Übrigens: der kleine Café Americano bei denen ist mit Abstand der größte den ich bisher irgendwo getrunken habe 😉

Zurück zu den Friands: dieses Gebäck ist leicht mit Muffins zu verwechseln, unterscheidet sich jedoch durch die vergleichsweise große Menge an Mandeln im Teig. Und diese geben den Friands einen leichten Marzipan-Geschmack und wer mich kennt: An Marzipan kann ich mich nicht satt essen.

Friands

Als erstes den Ofen auf 170 – 180°C vorheizen (je nach dem wie euer Ofen so ist…)

Eine Muffinform oder andere Backformen einfetten. Die 100g Butter schmelzen und zunächst beiseite stellen und etwas abkühlen lassen.

Nun den Puderzucker und das Mehl gesiebt in eine Schüssel geben und mit den Mandeln vermengen.

In einer zweiten Schüssel die Eiweiß aufschlagen bis sie schaumig werden (nicht fest!). In den trockenen Zutaten eine Kuhle bilden und das Eiweiß, das Vanilleextrakt und die Zitronenzeste hineingeben. Nun langsam die flüssige Butter hinzurühren bis ein sehr dickflüssiger Teig entsteht. Die Konsistenz ist zäher als Pfannkuchenteig aber auf jeden Fall noch flüssig.

Nun den Teig in die Muffinformen geben (Hat bei mir für 6 Stück gereicht) und für 15 – 20 Minuten backen bis sie gerade fest sind und goldbraun. Ob der Teig durch ist, wie immer mit einem Holzstäbchen testen. Da mein Ofen nicht der beste ist und immer zu heiß läuft habe ich einfach nach 12 Minuten den Ofen ausgemacht weil die Bräunung die richtige war, aber der Teig noch nicht gar und es in der Restwärme fertig backen lassen.

Das Blech anschließend für ca. 5 Minuten abkühlen lassen, die Friands aus dem Blech kippen und mit Puderzucker bestreut servieren.

Friands mit frisch gebrühtem Espresso

Haselnuss-Sirup und selbstgemachter Krokant

Zutaten

  • 100g Haselnüsse (gehackt)
  • 250g Zucker
  • 250ml Wasser

Ich persönlich mag meinen Kaffee am liebsten mit so wenig Zusätzen wie möglich. Ich verstehe aber durchaus den Reiz an aromatisierten Kaffees oder Cappuccinos und ich kenne einige denen das sehr gut schmeckt.

Es ist außerdem Weihnachten und selbst gemachte Geschenke kommen immer noch am besten an.

Sirup zu kochen hörte sich für mich zunächst nach, zum einen, viel Arbeit and und, zum anderen, nach einer riesigen Sauerei. Beides ist nicht der Fall. Das aufwendigste an diesem Rezept ist das Nüsse knacken und hacken. Wer faul ist, kauft die Haselnüsse schon in der richtigen Form. Danach benötigt man vielleicht 20 Minuten insgesamt.

Wegen der Sauerei: Wichtig zu wissen ist, dass Zucker wasserlöslich ist (Käptn Obvious calling 😉 ), d.h. die einfachste Art alles sauber zu machen ist: heißes Wasser. Die Töpfe einfach noch einmal mit klarem Wasser auf dem Herd stellen und den Zucker lösen. Danach ist die Reinigung sehr einfach.

Haselnuss Sirup

Haselnüsse in einem Topf ohne Fett rösten. So dass sie goldbraun werden, aber nicht anbrennen.

Dann den Zucker darüber geben und schmelzen lassen bis er leicht karamellisiert ist. Wenn das zuviel Zucker ist kann man auch 1-2 EL vom Wasser dazu geben damit das leichter geht.

Wenn der Zucker karamellisiert ist, oder zumindest ein Großteil, das Wasser dazugeben und für 10min sprudelnd kochen lassen.

Anschließend durch ein feines Sieb gießen um die Haselnussstücken und Schwebstoffe zu entfernen. Ein Kaffeefilter ist meiner Erfahrung nach zu fein um den zähflüssigen Sirup zu filtern.

Nochmals heiß machen und in sterile Flaschen gießen. Ich habe aus dieser Menge ca. 200 ml Sirup gewonnen.

Haselnuss Krokant

Krokant, kennt ihr? Geiles Zeug auf Gebäck und so. Sehr lecker und mir ist aufgefallen, dass man im wesentlichen welchen hergestellt hat. Als Nebenprodukt sozusagen.

Die gehackten Haselnüsse muss man nicht wegwerfen. Sie sind super lecker. Einziges Problem: Da wir Sirup gemacht haben ist der Zucker nicht trocken und hart geworden wie es bei Krokant eigentlich sein sollte, sondern klebrig und feucht. Das kann man aber einfach lösen und die Haselnüsse für 10 min bei 170°C in den Ofen stecken.

Man möchte eigentlich keine Schwebstoffe mehr im Sirup haben. Das sieht nicht aus. Ich habe versucht das ganze durch einen Kaffeefilter zu gießen; mit mäßigem Erfolg.

Wer an gröberes Filterpapier kommt kann und sollte das verwenden. Eine weitere Idee, die ich nur noch nicht getestet habe, ist: Den Sirup noch einmal verdünnen, filtern und anschließend wieder einkochen. Es könnte allerdings sein, dass sich der Geschmack dadurch sehr verändert oder man sehr lange kochen muss um das Wasser wieder zu entfernen. Probiert es mal aus. Es würde mich freuen zu hören ob und was geklappt hat!

Haselnuss-Kirsch Kuchen

Zutaten

  • 150g Butter
  • 150g Zucker
  • 4 Eier
  • 200g Haselnüsse (gehackt)
  • 1 Tüte Schokoraspel (grob)
  • 1 Glas Sauerkirschen

Einen Aspekt des Essens habe ich bisher hier im Blog vernachlässigt: Kuchen. Das lag zum einen daran, dass ich gar keine Springform hatte und zum anderen: Kuchen bäckt man selten für sich.

Nun kommt aber der ehemalige Vormund auf einen Kaffee vorbei und als vorbildlicher Sohn möchte man glänzen. Zumal: In unserer Familie werden Kuchen geschätzt. Sehr.

Vor allem die Kuchen, bei denen so mancher behauptet, sie seien noch gar nicht fertig gebacken. Einer dieser Kuchen, die bei feiern Hektik am Buffet auslösen weil man noch schnell ein Stück haben möchte, ist dieser Haselnuss-Kirsch Kuchen, oder sein Trivalname Sumpfkuchen. Immerhin erleiden die Sauerkirschen das harte Schicksal im Schokoladen-Eischnee zu versinken.
Genug geseiert; Das Rezept:

Der Kuchen ist mit vergleichsweise wenig aufwand verbunden und man kann eigentlich auch nix falsch machen. In den Zutaten steht, dass man eine Tüte Schokoraspel braucht. Das waren bei mir 100g. 200g Schokolade würden aber sicherlich nicht schaden.

Man sollte etwas Geduld dennoch mitbringen. Es sollte theoretisch um die 30 Minuten benötigen bis der Kuchen fertig ist. Das kann man aber einfach prüfen in dem man ein Holzstab nimmt, einsticht und schaut ob noch Teig kleben bleibt. Es ist wichtig das dies nicht mehr geschieht. Wie ich Eingangs schon erwähnt habe: Trocken ist der Kuchen nicht und wenn man ihn zu früh aus dem Ofen nimmt, endet man mit Grützekuchen (nicht das das schlechter schmecken würde; nur unhandlich). Also Geduld mitbringen.

Zum Thema Eiweiss schlagen: Kleiner Tipp für diejenigen unter euch die das noch nicht gemacht haben. Eine kleine Prise Salz wirkt Wunder. Es ist ausserdem ratsam auf jegliches Fett am Rührgerät zu verzichten und wenn etwas Eigelb im Eiweiss gelandet ist, kann man es in der Regel vergessen.

Die Kirschen sinken beim backen noch ein.

Die Kirschen sinken beim backen noch ein.

Eine Springform einfetten und in den Kühlschrank stellen. Den Ofen auf ca. 160°C vorheizen.
Die Eier trennen. Das Eiweiss steif schlagen.
Butter in der Mikrowelle schmelzen (wenig Watt!) und mit Zucker und Eigelb vermischen.

Die Masse mit einem Rührgerät schaumig schlagen. Haselnüsse und Schokoraspel darunter mischen. Nun das steife Eiweiß vorsichtig unterheben.
Die Masse gleichmäßig in der Form verteilen und Kirschen oben auf verteilen.
Den Kuchen bei niedriger Hitze ca 30min backen. Er ist fertig, wenn an einem Holzstab kein Teig mehr klebt (Feucht wird der Stab immer sein wegen der Kirschen).

Mit Puderzucker bestreuen und servieren.

Ahornsirup Cookies

Zutaten

  • 125g Butter
  • 125g brauner Zucker
  • 75ml Ahornsirup
  • 1 Ei
  • 250g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1 Tütchen Vanillezucker
  • 75g dunkle Kuvertüre

Es ist Sonntag. Die Prüfungen stehen vor der Tür und eigentlich ist man die ganze Zeit nur am lernen. Ich finde, da kann man schon mal Cookies backen.

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Was braucht der Mensch mehr als Kekse und Kaffee an einem Sonntag?

Bevor ich zum eigentlichen Rezept komme, möchte ich anmerken: Das habe ich mir spontan heute zum Sonntag überlegt und alle Zutaten im Haus gehabt. Ich finde: So muss das sein. Also: In einer ordentlich eingerichteten Küche backt man spontan Cookies :3

Ein bisschen Improvisieren musste ich dennoch. Aus 125g Butter wurden 50g Butter und der Rest Butterschmalz. Ich dachte ich hätte noch Kuvertüre von den Plätzchen, aber dem war nicht so. Das habe ich durch Zartbitterschokolade ersetzt. Naja und Ahornsirup hatte ich noch von den Pancakes da.

So aber jetzt das Rezept:

Butter, Zucker und Ahornsirup zu einer cremigen Masse berühren. Ei, Vanillezucker, Backpulver unterrühren und Mehl und die gehackte Kuvertüre hinzugeben und alles zu einem glatten Teig verrühren.

Nun den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen und in der Zeit die Keksmasse in den Kühlschrank stellen.
Nun Kekse aus dem Teig formen und für 15-20min in den Ofen.

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