street food

Kürbis-Falafel mit Safran-Jogurt-Sauce

Zutaten

  • Falafel
  • 1 Tasse getrocknete Kichererbsen
  • 1/2 Hokkaido Kürbis
  • 1 EL Petersilie
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1/2 TL Cardamom, gemahlen
  • 1 TL Salz
  • 1 Zitrone
  • 1/4 TL Chilipulver
  • 4 EL Reismehl/Speisestärke
  • 4 EL Sesam
  • Safran-Jogurt-Sauce
  • 150g Jogurt
  • 1 TL Ahornsirup/Honig
  • 1 TL Tahini
  • 1 TL Curcuma
  • Prise Salz
  • 1/2 Zitrone (Saft)
  • Prise Safran
  • 1 TL Petersilie
  • 1 TL Koriander, geschrotet
  • 1/2 TL Chilipulver

Ich gebe zu, dieses Jahr habe ich nicht viel gekocht; jedenfalls nicht viel neues und spannendes das es bis ins Blog geschafft hat. Ich habe allerdings mein Gefallen an der Küche des nahen Ostens gefunden und ein bisschen mit diesen Geschmacksrichtungen experimentiert. Ein klassisches Street-Food dort ist Falafel. Normalerweise frittiert und auch hier mittlerweile an jeder Dönerbude zu bekommen. Frittieren ist irgendwie nicht so mein Ding: Zu viel Fett im essen und zu viel Fett übrig und sowieso ohne Fritteuse in der Regel eine riesen Sauerei. Alternativ kann man das meiste aber auch im Ofen zubereiten nur hat das oft den unangenehmen Nebeneffekt, dass das Essen schnell trocken wird da die Feuchtigkeit entweicht wegen der längeren Garzeiten. Um das zu vermeiden ist bei diesem Gericht noch Kürbis in die Falafel-Masse gemischt. Das hält die fertigen Bällchen länger feucht und gibt noch eine gewisse Süße dazu. Alternativ kann man auch Karotten verwenden. Nicht ganz so geil, aber zur Not …

Ich esse meine Falafel entweder im Wrap oder als warme Beilage zum Salat. Für beides braucht man ein Dressing. Jogurt-Dressings bieten sich bei dieser Art Gericht natürlich an und der kleine Twist mit Safran macht das ganze mal etwas interessanter… Poor-mans Alternative um zumindest die Färbung zu bekommen: Curcuma. Aber der Geschmack ist ein völlig anderer.

Ein kurzer Hinweis zu den Kichererbsen: Ja man kann gekochte Erbsen aus der Dose kaufen und Nein: die möchte man nicht verwenden. Das Problem soweit ich das überblicken kann ist, dass ein Großteil der Stärke beim Kochen der Erbsen verloren gegangen ist und der Teig einfach nicht hält und wieder zerbröselt. Außerdem: Hat man einmal den Unterschied zwischen Dosen-Erbsen und frisch gekochten Kichererbsen geschmeckt will man auch nicht mehr zurück. So viel mehr Geschmack und Textur. Also: Einweichen ist nicht viel Arbeit und billiger ist es außerdem.

Kürbis Falafel

Die getrockneten Kicherebsen über Nacht, besser 24h lang einweichen. Dafür mit mindestens doppelt soviel Wasser überdecken und einen Spritzer Zitronensaft oder Weinessig hinzugeben.
Wenn die Erbsen eingeweicht sind, Ofen auf 180°C vorheizen.
Die Petersilie fein hacken und den Knoblauch schälen und in grobe Stücke schneiden. Den Kürbis halbieren, entkernen und schälen. Anschließend den geschälten Kürbis reiben und mit den Kichererbsen in den Mixer geben.
In den Mixer kommen außerdem: der geschälte Knoblauch, Cardamom, Salz, die Zeste der Zitrone und der Saft einer halben Zitrone, Chili, Petersilie, Sesam und Reismehl. Das ganze klein hacken, bis man zwar noch einzelne Stücke erkennt, die Masse aber so fein ist, das sie gut zusammenhält und alles gut vermischt ist.
Daraus formt man jetzt ca. 15 Falafel und legt sie auf ein Blech mit Backpapier. Die Falafel werden dann für ca 45 Minuten in der Mitte des Backofens gebacken bis sie goldbraun sind.

Safran-Jogurt Sauce

Für die Sauce wird die Petersilie sehr fein gehackt und anschließend mit dem Jogurt vermengt. Dazu Honig, Tahini (Sesampaste), Curcuma, Salz, der Saft der übrig gebliebenen halben Zitrone, der Safran und Koriander gegeben. Wer es scharf mag (und ich kann das nur empfehlen), dann noch Chili nach Geschmack hinzugeben.

Die Falafel können nun verschieden Serviert werden: Als Falafel-Wrap mit Tortillas oder Chapati-Brot oder einfach als warme Beilage zu einem gemischten Salat.

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Pad Thai

Zutaten

  • 250g Wok Nudeln
  • Garnelen
  • 4 Eier
  • 1 Paprika
  • 1 Möhre
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 Hand voll Zuckerschoten
  • 1 Hand voll Sprossen
  • 1 Hand voll Erdnüsse,
    geröstet, ungesalzen
  • 2 EL Fishsauce
  • 2 EL Sojasauce
  • 1 EL Tamarindenpaste
  • 2 Limetten
  • 1 EL Rohrzucker

Fun-Fact: Anders als der Name vermuten lässt, ist das Pad Thai gar nicht so Thai. Schmeckt mir trotzdem 🙂 Ich mag die Mischung aus der salzigen Fish- und Soja-Sauce zusammen mit dem Rohrzucker und der Limette. Diese Würzmischung begeisterte mich schon am Thai-Curry und wird in diesem Rezept durch die Garnelen noch etwas verstärkt.

Die Grund-Idee des Rezeptes lässt sich auf verschiedene Varianten anwenden: Man hat einen Protein-Teil (Garnelen, Eier, Hühnchen, etc.). Dieser wird zu erst gegart und dann beiseite gestellt. Dazu kommt Gemüse (Möhren, Sprossen, Schoten, Paprika) die als nächstes auf hoher Hitze gegart werden. Dann eine Sauce und Reis-Nudeln. Fertig.

Ich gebe zu, dass ich in dieser Iteration des Pad Thai keine Reis-Nudeln, sondern Mie-Nudeln verwendet habe. Stört auch niemanden 😉

Diese Art von Wok-Gerichten ist meistens einfach und wahnsinnig schnell. Der Trick liegt darin, alle Zutaten vorzubereiten und die Pfanne lediglich vorzuheizen und auf voller Hitze zu lassen.

Pad Thai

Die Nudeln nach Packungsanweisung garen (meist mit kochendem Wasser übergießen und stehen lassen).
Zunächst wird das Gemüse, also Paprika und Möhre, in feine Streifen geschnitten. Die Garnelen müssen gewaschen werden und die Erdnüsse grob gehackt. Wenn sie noch nicht geröstet sind als erstes im Wok anrösten bis sie etwas Farbe bekommen. Den Knoblauch fein hacken.
Nun die Sauce vorbereiten: Die Sojasauce, die Fishsauce und die Tamarindenpaste in einem kleinen Topf verrühren und langsam erwärmen. Wenn die Sauce zu dickflüssig ist, mit etwas Wasser verdünnen. Die Sauce, je nach Salzigkeit der Sojasauce, noch mit etwas Salz abschmecken.
Nun den Zucker unterrühren und auflösen. Wer mag kann noch ein bisschen Chili nachwürzen.
Die Sauce vom Herd nehmen und zum Schluss noch den Saft einer Limette dazu geben.
Den Wok vorheizen. Höchste Stufe und das bleibt jetzt so.
Nun einen EL Erdnussöl (alt. Butterschmalz) in den Wok geben. Die 4 Eier dazu, kurz stocken lassen und dann zu Rührei verarbeiten.
Das Ei auf einem Teller beiseite legen und den Wok mit Küchenpapier säubern.
Nun wieder Öl (alt. Butterschmalz) in den Wok und die Garnelen rein. Die sind gut, wenn sie vollständig weiß geworden sind und an manchen stellen etwas Farbe bekommen.
Wer sich nicht sicher ist, bricht eine auf und schaut ob es bis in die Mitte weiß geworden ist.
Die Garnelen auf einen Teller und den Wok mit Küchenpapier auswischen.
Wieder etwas Öl in den Wok und nun Knoblauch, Paprika und Möhre scharf anbraten. Mit Sauce ablöschen und die Nudeln, Sprossen und Schoten dazu geben.
Das ganze jetzt gut rührend anbraten. Für etwa 5 Minuten.
Zum Schluss noch die Garnelen und das Ei unterrühren und wieder warm werden lassen. Mit Erdnüssen, Limette und Sprossen servieren