vegan

Kürbis-Falafel mit Safran-Jogurt-Sauce

Zutaten

  • Falafel
  • 1 Tasse getrocknete Kichererbsen
  • 1/2 Hokkaido Kürbis
  • 1 EL Petersilie
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1/2 TL Cardamom, gemahlen
  • 1 TL Salz
  • 1 Zitrone
  • 1/4 TL Chilipulver
  • 4 EL Reismehl/Speisestärke
  • 4 EL Sesam
  • Safran-Jogurt-Sauce
  • 150g Jogurt
  • 1 TL Ahornsirup/Honig
  • 1 TL Tahini
  • 1 TL Curcuma
  • Prise Salz
  • 1/2 Zitrone (Saft)
  • Prise Safran
  • 1 TL Petersilie
  • 1 TL Koriander, geschrotet
  • 1/2 TL Chilipulver

Ich gebe zu, dieses Jahr habe ich nicht viel gekocht; jedenfalls nicht viel neues und spannendes das es bis ins Blog geschafft hat. Ich habe allerdings mein Gefallen an der Küche des nahen Ostens gefunden und ein bisschen mit diesen Geschmacksrichtungen experimentiert. Ein klassisches Street-Food dort ist Falafel. Normalerweise frittiert und auch hier mittlerweile an jeder Dönerbude zu bekommen. Frittieren ist irgendwie nicht so mein Ding: Zu viel Fett im essen und zu viel Fett übrig und sowieso ohne Fritteuse in der Regel eine riesen Sauerei. Alternativ kann man das meiste aber auch im Ofen zubereiten nur hat das oft den unangenehmen Nebeneffekt, dass das Essen schnell trocken wird da die Feuchtigkeit entweicht wegen der längeren Garzeiten. Um das zu vermeiden ist bei diesem Gericht noch Kürbis in die Falafel-Masse gemischt. Das hält die fertigen Bällchen länger feucht und gibt noch eine gewisse Süße dazu. Alternativ kann man auch Karotten verwenden. Nicht ganz so geil, aber zur Not …

Ich esse meine Falafel entweder im Wrap oder als warme Beilage zum Salat. Für beides braucht man ein Dressing. Jogurt-Dressings bieten sich bei dieser Art Gericht natürlich an und der kleine Twist mit Safran macht das ganze mal etwas interessanter… Poor-mans Alternative um zumindest die Färbung zu bekommen: Curcuma. Aber der Geschmack ist ein völlig anderer.

Ein kurzer Hinweis zu den Kichererbsen: Ja man kann gekochte Erbsen aus der Dose kaufen und Nein: die möchte man nicht verwenden. Das Problem soweit ich das überblicken kann ist, dass ein Großteil der Stärke beim Kochen der Erbsen verloren gegangen ist und der Teig einfach nicht hält und wieder zerbröselt. Außerdem: Hat man einmal den Unterschied zwischen Dosen-Erbsen und frisch gekochten Kichererbsen geschmeckt will man auch nicht mehr zurück. So viel mehr Geschmack und Textur. Also: Einweichen ist nicht viel Arbeit und billiger ist es außerdem.

Kürbis Falafel

Die getrockneten Kicherebsen über Nacht, besser 24h lang einweichen. Dafür mit mindestens doppelt soviel Wasser überdecken und einen Spritzer Zitronensaft oder Weinessig hinzugeben.
Wenn die Erbsen eingeweicht sind, Ofen auf 180°C vorheizen.
Die Petersilie fein hacken und den Knoblauch schälen und in grobe Stücke schneiden. Den Kürbis halbieren, entkernen und schälen. Anschließend den geschälten Kürbis reiben und mit den Kichererbsen in den Mixer geben.
In den Mixer kommen außerdem: der geschälte Knoblauch, Cardamom, Salz, die Zeste der Zitrone und der Saft einer halben Zitrone, Chili, Petersilie, Sesam und Reismehl. Das ganze klein hacken, bis man zwar noch einzelne Stücke erkennt, die Masse aber so fein ist, das sie gut zusammenhält und alles gut vermischt ist.
Daraus formt man jetzt ca. 15 Falafel und legt sie auf ein Blech mit Backpapier. Die Falafel werden dann für ca 45 Minuten in der Mitte des Backofens gebacken bis sie goldbraun sind.

Safran-Jogurt Sauce

Für die Sauce wird die Petersilie sehr fein gehackt und anschließend mit dem Jogurt vermengt. Dazu Honig, Tahini (Sesampaste), Curcuma, Salz, der Saft der übrig gebliebenen halben Zitrone, der Safran und Koriander gegeben. Wer es scharf mag (und ich kann das nur empfehlen), dann noch Chili nach Geschmack hinzugeben.

Die Falafel können nun verschieden Serviert werden: Als Falafel-Wrap mit Tortillas oder Chapati-Brot oder einfach als warme Beilage zu einem gemischten Salat.

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Miso Ramen Nudeln

Zutaten

  • 200g Mehl (550)
  • 100ml Wasser
  • 10g Backpulver
  • 800ml Wasser
  • 50g Miso Paste
  • 2 EL getrocknete Waldpilze
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 TL Chilisauce
  • 1 EL Ahornsirup
  • 1 EL Sojasauce
  • 1 EL Öl
  • 1 TL Salz
  • 200g Sprossen
  • ein Frühlingszwiebel
  • Chili

Ramen Nudeln sind neben Sushi sicherlich eines der bekannteren japanischen Gerichte. Irgendwie hat es mich fasziniert was der Hype um so einfaches Gericht ist. Also probiert man es doch gleich selbst aus. Und zwar vollständig.

Die Ramen-Nudeln unterscheiden sich von herkömmlichen Weizennudeln vor allem darin, dass man Backpulver hinzu gibt. Das ändert den PH-Wert hin zu basisch. Das führt dazu, dass die Nudel mehr Flüssigkeit aufnimmt und hilft wohl auch der Stabilität der Nudel selbst.

Außerdem werden sie Gelber als andere Nudeln. Ohne Ei. Auch cool.

Wer sich etwas mehr mit der Chemie von Ramen außeinandersetzen möchte, dem empfehle ich den Artikel auf ramenchemistry.com

Vorsichtig den Teig ausrollenRamen-Nudel-Suppe besteht nun aus mehr als nur den Nudeln. Man braucht noch die richtige Brühe. Normalerweise wird dafür ein bestimmtes getrocknetes Seegras verwendet.Das war mir aber zu Teuer und es geht auch ohne. Stattdessen benutze ich für die Miso-Ramen eben Miso, also fermentiertes Soja. Obwohl diese Paste einen etwas unangenehmen Geruch hat, verleiht sie der Brühe einen fantastischen Geschmack.

Als Toppings habe ich in getrocknete Waldpilze genommen. Original nimmt man Shitake Pilze. Die hätte ich aber kaufen müssen. Dazu noch Chili, Soja Sprossen und Frühlingszwiebel.

Ramen Nudeln

In einem Topf das Wasser zum kochen bringen und das Backpulver unterrühren. Anschließend zum Mehl geben und alles gut verkneten bis es ein geschmeidiger Teig wird.

In einer Nudelmaschine dünn ausrollen (etwa Stufe 3/7) und mit den Spagettiwalzen in Form bringen. Anschließend mit etwas Stärke oder Mehl bedecken, damit sie nicht ankleben.

Selbst gemachte Ramen Nudeln

Miso Ramen Nudelsuppe mit Waldpilzen

In den Topf Pilze und die geriebene Zehe Knoblauch geben. Dazu kommt die Miso-Paste, Chili-Sauce und Ahornsirup. Mit Wasser aufgießen und zum kochen bringen.

Salz und Öl hinzugeben. Wenn Die Brühe kocht die Hitze reduzieren so, dass die Brühe langsam köchelt. Nun die Sprossen mit hinzugeben. Etwa 5 Minuten köcheln lassen.

Die Nudeln in kochendem Wasser für 1-2 Minuten kochen. Abgießen und in eine Schüssel geben. Mit der Brühe übergießen und mit fein geschnittenen Chili und Frühlingszwiebeln garnieren.

Miso Ramen Nudeln mit Waldpilzen und Chili

Frostschutzmittel: Kürbiscurry mit roten Linsen

Zutaten

  • 1 Hokkaido Kürbis
  • 2 Schalotten
  • 20 g Ingwer
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 200 ml Kokosmilch
  • 1 EL rote Currypaste
  • 160 g rote Linsen
  • 30g Erdnüsse, geröstet,
    ungesalzen
  • 1 Limette
  • 1 TL Honig
  • 1/2 TL Zimt
  • frische Petersilie
  • Salz
  • Pfeffer

Eben war noch goldener Herbst und auf einmal fängt es hier an wie wild zu schneien. Es wird als höchste Zeit für ein wärmendes Kürbiscurry. Wie jedes Jahr im Herbst gibt es Kürbisse und dazu passende Rezepte hier. Anders als im Curry letztes Jahr,das war eher Thai-Inspiriert, ist dieser Eintopf wohl eher nach Indien einzuordnen.

Letztes Jahr im Herbst habe ich ein Rezept für eine Currypaste veröffentlicht die man hier wunderbar verwenden kann. Alternativ sucht man sich seine Lieblingspaste im Asia-Laden seines Vertrauens aus. Die kann scharf oder mild sein, je nach Geschmack.

Wer das Rezept vegan kochen möchte kann den Honig einfach durch Agavendicksaft oder schlicht Zucker ersetzen.

Kürbiscurry mit roten Linsen

Backofen auf 220°C vorheizen. Den Kürbis waschen, entkernen und in Würfel schneiden. Mit Salz und Pfeffer gewürzt auf einem Blech mit Olivenöl beträufeln und für 20 Minuten backen.

Knoblauch und Ingwer schälen und sehr fein hacken. Die Schalotten ebenfalls schälen und würfeln. Die Limette waschen und die Zeste abreiben.

Wasser zum Kochen bringen und Linsen nach Packungsanweisung kochen (Verhältnis Linsen-Wasser ungefähr 1:3).

Schalotten, Ingwer, Knoblauch und Limettenschale in einer tiefen Pfanne oder Topf anschwitzen. Die Currypaste unterrühren und 1 bis 2 Minuten mitbraten. Mit Kokosmilch und Honig ablöschen und die Kürbiswürfel hinzugeben. Wenn nicht genug Flüssigkeit vorhanden ist, mit etwas Wasser nachfüllen. Die Limette auspressen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Für ein paar Minuten auf kleiner Hitze köcheln lassen und dann mit Petersilie und gehackten Erdnüssen servieren.

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Hipsterfrühstück: Bagels und Hummus

Zutaten

  • Hummus
  • 1 Dose Kichererbsen
  • 1 EL Tahini
  • 1 Zehe Knoblauch (optional)
  • 1 EL Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Zitronensaft
    Bagels
  • 2 Tassen Wasser (lauwarm)
  • 4 EL Reissirup
  • 1 EL Trockenhefe
  • 2 TL Salz
  • 5 Tassen Mehl
    (Type 550 oder 1050)

Ich frühstücke selten. Meist reicht mir Kaffee völlig aus. Im Urlaub sieht das ganze jedoch anders aus. Langes ausschlafen lässt die Grenze zwischen Frühstück und Mittag etwas schwammig werden. Wenn ich dann Frühstücke darf es ruhig ordentlich sein.

Bagels und Hummus. Eigentlich gehört dieses Rezept nicht hier in den blog sondern auf Pinterest oder Tumblr oder sowas. Abgesehen das es ein etwas pathetisches Frühstück ist, schmeckt es dennoch fantastisch. Ich hatte lange eine Abneigung gegen Hummus. Immerhin klingt es sehr nach dem Endprodukt von Kompostierung. Jedoch selbst gemacht, und damit auch selbst gewürzt, kann ich es nach meinem Geschmack zubereiten. Ergebnis: ein leckerer Brotaufstrich der mit so ziemlich jedem Belag, oder auch einfach so, lecker schmeckt.

Bagels auf der anderen Seite haben mich schon immer mal gereizt selbst zu machen. Das spannende ist, dass es im Prinzip ein gekochtes Brötchen ist. Gegart wird also nicht im Ofen sondern im Wasser. Dadurch entsteht keine Kruste. Vielleicht sollte ich das mal mit Burgerbrötchen probieren und schauen was dann passiert.

Die Bagels kann man am Tag vorher vorbereiten. Entweder komplett fertig, oder zumindest vorkochen und Morgens nur noch in den Ofen schieben. Dann ist der Arbeitsaufwand auch nicht so hoch 😉

Bagels

Die trockenen Zutaten Hefe, Salz und Mehl in einer Schüssel mischen. In einer zweiten 2 EL Reissirup (alternativ Gerstenmalzsirup, Honig oder Ahornsirup) im lauwarmen Wasser auflösen.

Wasser und Mehl zu einem Teig kneten und für mindestens 15 Minuten gut durchkneten.

Den Teig in 10 gleich große Stücke schneiden und in Bagelform bringen. Dazu eine Rolle formen und als Ring legen. Dabei darauf achten, dass das Loch nicht zu groß ist, sonst lässt der Bagel sich später nicht so gut belegen.

Die Bagels für ca 25 Minuten gehen lassen.

Einen Topf mit Wasser und 2 EL Reissirup (oder der Alternative) zum Kochen bringen. Die Bagels nach und nach für 3 bis 4 Minuten kochen lassen.

Anschließend mit Sesam oder anderem bestreuen und für 20 Minuten bei 220°C backen lassen, bis sie goldbraun sind.

Hummus

In einen Mixer gibt man die abgetropften Kichererbsen. Dazu Tahini, Zitrone, Salz, Olivenöl und wer mag Knoblauch. Alles durchmixen bis man die gewünschte Konsistenz bekommt. Ich mag es ja so seidig glänzend. Das dauert etwa 5 Minuten.

Fruchtschnitten

Zutaten

  • 300g Trockenfrüchte
  • 50g Nüsse
  • 2 EL Honig
  • 1/2 TL Zimt
  • Zitronenzeste
  • evtl Orangensaft
  • Haferflocken
  • 4-6 Oblaten (115x220mm)

Ich war wandern. Über mehrere Tage. Es macht sich immer gut in solchen Situationen kleine Energieriegel mitzunehmen die man zwischendurch essen kann, ohne Pause zu machen und alles auszupacken. Gerade wenn man 25km mit knapp 15kg auf dem Rücken läuft (weitestgehend untrainiert) merkt man schnell wie so ein Snack auf einmal wieder Energie bringt.

Aber auch wenn man keine Wandertour vor sich hat: Die Fruchtschnitten schmecken sehr lecker. Ich finde fast noch besser als die gekauften.

Als Trockenfrüchte eignen sich vor allem Rosinen und Cranberries. Es schmeckt aber auch lecker mit ein paar getrockneten Kirschen oder Aprikosen. Wichtig ist allerdings, dass die Früchte noch im ganzen sind, sonst kleben sie nicht richtig.

Als Nussmischung empfehle ich Hasel- und Walnüsse, aber auch Erdnüsse machen sich gut.

Für die Veganer unter meinen Lesern: Honig kann man natürlich super durch Agavendicksaft, Reissirup und andere klebrige Süssungsmittel ersetzen 😉

Fruchtschnitten

Die Masse bereitet man am einfachsten in einem Mixer zu. Dafür am besten jede Zutat erst einmal einzeln in den Mixer geben und klein schneiden. Es kann noch Stückig sein, aber die Stücke sollten recht klein sein, damit die Masse am Ende nicht zu große Löcher hat.

Das ganze in einer Schüssel mit Honig, Zitronenzeste und Zimt vermischen und zu einer klebrigen Masse verrühren.

Die Haferflocken kann man jetzt zu einem groben Mehl zerkleinern und untermischen wenn die Masse zu feucht ist. Haferflocken geben der Masse zusätzlich ein bisschen Biss und es schmeckt etwas besser.

Ist die Masse zu trocken mit etwas Orangensaft nachhelfen. Ziel ist es, dass alles fest zusammenklebt und gerade so verteilbar ist (nicht mal richtig Streichfähig: verteilbar)

Das ganze als auf den Oblaten verteilen (ich habe einmal 6 Stück und beim zweiten mal nur 4 Stück voll bekommen. Jeweils dicker oder dünner fallen die Riegel aus) und mit etwas schwerem (z.b. Eimer voll Wasser) beschweren und über Nacht setzen lassen.

Dann in Streifen schneiden und wenn möglich im  Kühlschrank lagern.

Ich habe sie für die Wanderung gemacht und nach mehr als einer Woche noch gegessen. Die meiste Zeit davon mehr oder weniger ungekühlt im Rücksack (nachts war es ca 7°C aber tagsüber noch recht warm).

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Tomaten-Brotaufstrich

Zutaten

  • 4 EL Tomatenmark
  • 1 Paprika
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 EL gehackter Basilikum
  • 1 TL Rosmarin
  • 1 TL Oregano
  • 1/4 TL Thymian
  • 1TL Rohrzucker
  • Salz, Pfeffer
  • 1TL Zitronenkonzentrat
  • 1 EL Balsamicoessig
  • 1 EL Reisstärke
  • 1 Eigelb

Am Ende des Monats bekommt Schnitte-Mit-Brot ein relativ hohen Stellenwert in meiner Rezept-Auswahl. Deswegen habe ich mal versucht dort ein bisschen Abwechslung rein zu bringen. In Supermarkt bin ich auf die absolut überteuerten veganen Brotaufstriche gestoßen. Das gab die Anregung für dieses Rezept.

Der Brotaufstrich ist extrem einfach zu machen: Alles in den Mixer. Es lohnt sich und hält sich dann auch eine Weile. Die Mengen die ich Angegeben habe, ergeben etwa 175g Aufstrich.

Ich weiß, mein Rezept ist nicht vegan. Man kann es aber vegan machen. Dafür ersetzt man das Eigelb durch 1-2 EL Reisstärke. Das hat allerdings den Nachteil, dass sich dadurch der Geschmack etwas verändert.

Zum Thema Reisstärke: Ich hatte noch „glutenous rice flour“ aus dem Asiamarkt zur Hand und habe das deswegen verwendet. Man kann aber genau so gut normale Speisestärke verwenden.

Tomaten-Brotaufstrich

Die Paprika in Würfel schneiden und den Knoblauch fein hacken. Zusammen mit den Gewürzen, dem Tomatenmark, der Stärke und dem Ei in einen Mixer geben und zu einer feinen Paste verarbeiten.

Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Damit die Stärke und das Ei die Masse abbinden können wird das ganze jetzt noch in einem kleinen Topf auf kleiner-mittlerer Hitze zum kochen gebracht. Gut umrühren, sonst brennt es euch an.

Das heiß machen, gibt uns auch die Gelegenheit den Aufstrich in einem Glas „einzukochen“ und damit noch länger Haltbar zu machen. Mein erstes Glas hat sich eine Woche im Kühlschrank gehalten und war dann auch noch nicht schlecht; nur alle.

französisches Baguette

Zutaten

  • 600g Mehl (Type 550)
  • 380ml Wasser
  • 20g Hefe, frisch
  • 2 TL Salz

Frisches Baguette zum Frühstück erinnert mich immer wieder an die unzähligen Frankreichurlaube in der Bretagne als Kind. Wenn das Brot noch warm ist und die Butter zerläuft – es gibt einfach nichts besseres zum Frühstück.

Schon lange wollte ich einmal selbst eins backen. Nach dem ich die Croissants schon selbst gemacht hatte, konnte das ja nicht mehr ganz so schwer sein. Ist es auch nicht, zumindest wenn man etwas schummelt.

Selbstgebackene Baguette zum Frühstück einfach lecker. Die Bräunung kann jeder selbst bestimmen ;-)

Normalerweise ist Baguette ein sehr aufwändiges Brot. Die Wikipedia weiß zu berichten, dass die Teigführung lange dauert – man also viel Zeit mitbringen muss. Denn im Original wird mit einem Vor- und einem Hauptteig gearbeitet die erst zum Schluss zusammengeführt werden und dann das Baguette entstehen lassen. In diesem Rezept wird der „Vorteig“ einfach eine dickere Mehl-Hefe-Mischung sein – funktioniert auch.

Ich habe beide Varianten ausprobiert. Die Aufwändigere dauerte 2 Tage bis die Laibe bereit für den Ofen waren. Die Brote sind auch besser geworden, aber ich bezweifle, dass das am Teig lag. Eher daran, dass ich mehr Erfahrung beim Kneten hatte und wusste in etwa wie man bäckt. Ich bin der Meinung, der Aufwand lohnt nicht.

Das nachfolgende Rezept lohnt sich aber auf jeden Fall. Natürlich ist das kein Brot was man fix mal zusammenrührt und dann ist gut. Man kann es aber super am Vortag vorbereiten, die Baguette-Laibe formen und in Frischhaltefolie gepackt in den Kühlschrank stellen (auf ausreichend Platz achten, die Laibe werden weiter aufgehen). Am nächsten Morgen die Baguettes nur noch auf Zimmertemperatur kommen lassen (an einem warmen Ort für etwa 30 Minuten) und dann backen – et voilà: frisches französisches Baguette zum Frühstück. Wie im Urlaub.

Baguette

Die Hefe in 50ml Wasser auflösen. Das Mehl in eine große Schüssel geben und in der Mitte ein Loch formen. Die Hefe-Lösung in die Mitte geben und etwas Teig vom Randeinrühren, bis ein dickflüssiger Brei entsteht. Diesen Vorteig dann für 10 Minuten gehen lassen. Er sollte sich deutlich vergrößern.Nun 2 TL Salz in den restlichen 330ml Wasser auflösen und in den Teig geben und mit einem Holzlöffel langsam Mehl einrühren bis ein glatter Teig entsteht.

Den Teig auf eine bemehlte Oberfläche geben und für mindestens 10 Minuten ordentlich durchkneten. Nun die große Schüssel mit etwas Öl einreiben und den Teig hineingeben. Abgedeckt für 2 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen. Der Teig verdoppelt sich mindestens in seiner Größe.

Die Kugel nun halbieren und in Baguette-Form bringen und für weitere 40 Minuten gehen lassen – mit einem Küchentuch bedeckt.

Den Ofen auf mindestens 250°C vorheizen. Die Baguettes kurz vorm Backen mit einem sehr scharfen Messer ein paar mal diagonal einritzen (ca 1cm) und mit einer Sprühflasche mit etwas Wasser besprühen.

Die beiden Brote dann im oberen Ofendrittel für insgesamt etwa 35 Minuten backen.
Nach zwei und weiteren fünf Minuten nochmals mit Wasser besprühen.

Bitte beim Backen ab und zu nach den Baguettes schauen. Wenn die richtige Bräunung (welche das ist, ist Geschmackssache), dann stellt man den Ofen aus und lässt die Restwärme den Teig gar backen.
Baguette, einfach

Linsen Dal

Zutaten

  • 300g rote Linsen
  • 2 EL Butterschmalz
  • 1/2 TL Kurkuma, gem
  • 1/4 TL Chilipulver
  • 1/2 TL Paprikapulver
  • 1 TL Garam Masala
  • 1 Lorbeerblatt
  • 2-3 Tomaten
  • Salz

Linsen Dal gehört definitiv zu den Gerichten aus der Kategorie „arme Leute essen“ die dennoch einfach genial schmecken.

Dieser einfache Linseneintopf braucht nicht viel. Linsen, ein paar Gewürze und ein paar frische Tomaten zum abrunden. Das war’s. Trotzdem überrascht es einen immer wieder wie voll dieses Dal im Geschmack doch ist.

Ich empfehle jedem mal dieses, optisch nicht besonders ansprechende, Rezept auszuprobieren. Es lohnt sich. Sättigend ist es zudem auch noch und daher optimal für die Ende-des-Monats-Küche geeignet 😉

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Linsen Dal mit Tomaten

Butterschmalz in einem Topf schmelzen und die gemahlenen Gewürze dazugeben. Die Linsen einrühren und anschwitzen lassen. Das ganze mit 1,2 Liter Wasser aufgießen und zum Kochen bringen. Nun das Lorbeerblatt hinzugeben und das ganze bei mittlerer Hitze etwa 20 Minuten köcheln lassen.
Am Ende mit Salz würzen (relativ viel) und wer mag mit etwas Zucker und/oder Essig abschmecken.
Das Dal schmeckt am besten, wenn man es noch einige Minuten ziehen lässt, bevor man es serviert.
Die Tomaten waschen und in kleine Stücke schneiden. Mit Petersilie oder Koriander und den Tomaten servieren. Dazu passt Naan-Brot oder Chapati.
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Marokkanische Kichererbsensuppe

Zutaten

  • 1 Zwiebel
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1/2 Zitrone
  • 1 Dose Kichererbsen
  • 400g gestückelte Tomaten
  • 1l Gemüsebrühe
  • 2 Stangen Staudensellerie
  • 2 Möhren
  • 1/2 TL Chili flocken
  • 10g frische Petersilie
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Koriandersamen
  • Salz
  • Pfeffer

Ich bin ja kein Freund von Winter. Es ist kalt, meistens nass (zumindestens hier in Aachen) und es gibt kein frisches Gemüse mehr. Die Tomaten schmecken nicht und das einzige was aufmuntert ist Stollen und Orangen.

Deswegen bin ich immer auf der Suche nach Gerichten, die auch im Winter gut schmecken. Das die Suppe aus Marokko kommt (bzw generell aus Nordafrika) klingt zunächst nicht nach einem typischen Wintergericht. Jedoch sind die meisten Zutaten aus der Dose und Sellerie und Möhren gibt es auch im Winter noch. Durch die Zitrone schmeckt das ganze auch nicht nach Kantinen-Eintopf 😉

In der Regel serviert man solche Suppen mit Pita-Brot. Wer das selbst machen möchte, kann sich im Prinzip an das Teig-Rezept von Pizza halten. Viel mehr ist das auch nicht. Lediglich wird der Laib noch mit ein wenig Ei-Gelb eingepinselt.

Da das aber ein Hefeteig ist und demensprechend gehen muss, war mir das für heute zu langwierig. Statt dessen habe ich schnell Chapati-Fladen gebraten. Wen man damit anfängt und während der Teig ruht die Suppe kocht, kann man während des letzten abschmeckens noch die Fladen fertig braten und hat warmes Fladenbrot mit heißer Suppe. Genau das richtige wenn es draußen wieder Regnet.

Die Suppe braucht alles in allem etwa 20 min. Viel falsch machen kann man nicht:

Marokkanische Kichererbsensuppe

Zunächst Zwiebel, Möhre und Staudensellerie klein schneiden. Den Knoblauch fein hacken und alles in einem Topf mit Olivenöl bei mittlerer Hitze und geschlossenem Deckel anschwitzen.
Anschließend Cumin (Kreuzkümmel), Koriander und Chili in einem Mörser pulverisieren.
Wenn das Gemüse weich ist, die Gewürzmischung dazugeben.
Nun die Kichererbsen, Tomaten dazugeben und mit Brühe aufgiessen. Die Kichererbsensuppe nun für ca. 8min auf hoher Hitze kochen.
Währenddessen schon einmal die halbe Zitrone auspressen.
Nach den 8 Minuten die Suppe mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Die Petersilie hinzugeben.

Das ganze dann mit Brot servieren.

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einfache Tomatensuppe

Zutaten

  • 500ml (Rinder)brühe
  • 1 Zwiebel
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 Packung passierte Tomaten
  • 3 EL Tomatenmark
  • 1 EL Balsamico Essig
  • 1 Pkg Mozzarella
  • Basilikum
  • Oregano
  • Rosmarin
  • Zucker
  • Salz
  • Chili
  • Zitronensaft
  • 1 Scheibe Schwarzbrot

Eine zu unrecht völlig unterschätzte Suppe wie ich finde. Ich habe mir letztens diese Tomatensuppe gekocht, eigentlich mehr aus Faulheit, denn, seien wir ehrlich, Tomatensuppe ist nicht der erste Gedanke wenn es um Abendessen geht. Aber mit Brot als Beilage wird diese Vorspeise auch zu einer vollwertigen Mahlzeit und schmeckt einfach wunderbar nach der Kombination Tomate-Basilikum-Mozzarella, abgerundet mit Balsamico-Essig. Nur in Suppe.

Das Rezept kann man vegetarisch kochen in dem man Gemüsebrühe statt der vom Rind verwendet und sogar vegan, wenn man den Käse weglässt.

Die Zwiebel in feine Würfel schneiden und den Knoblauch so fein hacken wie es möglich ist. In einer Pfanne die Zwiebel und den Knoblauch zusammen mit Chili und einer Prise Rosmarin anschwitzen. Mit Essig ablöschen und Brühe aufgießen. Nun die passierten Tomaten und das Tomatenmark einrühren und aufkochen. Die Suppe für 10 min bei mittlerer Hitze köcheln lassen (ab und an umrühren nicht vergessen)
Wenn die Konsistenz zu dick ist mit Brühe aufgießen, andernfalls etwas länger einkochen lassen.

Nun den Mozzarella zerpflücken und die Suppe damit würzen. Mit Basilikum, Salz, Zucker und ggf etwas Zitrone abschmecken und noch mal für ein paar Minuten köcheln lassen.

Die Scheibe Brot in Würfel schneiden. Eine Pfanne ohne Öl auf hohe Hitze vorheizen und darin die Brotwürfel rösten. Wer mag, kann zum Schluss, wenn sie eine schöne Bräunung haben, etwas Olivenöl darüber träufeln und mit Kräutern würzen. Ich mag sie aber lieber Pur zur Tomatensuppe.

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