Apfel

Tarte de pommes – französischer Apfelkuchen

Zutaten

  • Für 20cm Boden + Rand:
  • 65g Mehl
  • 1/2 TL Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 42g Butter
  • 3 EL Wasser
  • 2-3 Äpfel
  • 1 EL zerlassene Butter
  • 2 TL Rohrzucker

Ich spreche kein Französisch. Das lag mir noch nie. Diese Sprache ist einfach nicht meins und in der Schule habe ich mich mehr schlecht als recht durch den Unterricht gequält. Aber was das Essen angeht, mag ich die französische Küche sehr wohl. Letztens erst das Baguette, davor der Coq au vin und heute quasi das passende Dessert dazu: Tarte de pommes. DER französische Apfelkuchen. Mit erstaunlich wenig Aufwand kann man sich diesen leckeren Kuchen backen.

Tarte de pommes

Für den Teig das Mehl, 1/2TL Zucker und Salz verrühren. Nach und nach das Wasser hinzugeben bis ein krümliger Teig entsteht (gegebenenfalls etwas mehr Wasser nehmen). Diesen auf einer bemehlten Oberfläche gut durchkneten bis ein ordentlicher Teig entsteht. Diesen packt man in Frischhaltefolie und legt ihn für mindestens 30 Minuten in den Ofen.

Den Ofen auf 200°C Vorheizen.

Die Äpfel schälen und entkernen. Anschließend in feine Scheiben schneiden.
Die Tarteform einfetten.
Den Teig auf ca 3mm dicke ausrollen und in der Form verteilen. Nun mit so vielen Äpfeln belegen wie Möglich.
Sowohl Teig als auch Äpfel mit der zerlassenen Butter bestreichen und anschließend den Rohrzucker über den Früchten verteilen.

Das ganze für etwa 40 Minuten in den Ofen geben. Wobei man ab und an mal nachschauen sollte, eventuell den Kuchen drehen und, wenn man so einen Ofen wie meinen hat, die letzten 10 Minuten nur noch mit Resthitze backen, damit die Äpfel nicht schwarz werden. Das muss man ausprobieren.

Alternative:
Wer keine Tarteform hat, der macht am besten die Doppelte Menge Teig und rollt auf 30cm aus. Belegt den Teig mit Äpfeln lässt aber ca 5cm Rand die man dann entweder umschlägt, oder (und das bleibt zu testen) man baut sich aus Alufolie einen Rand.

Statt dem Zucker auf den Äpfeln kann man auch aus dem Apfelabfall Sirup kochen. Dazu etwa 1:2:2 Apfelabfall:Zucker:Wasser einkochen. Das dauert etwa 30min um die Äpfel auszukochen und dann noch mal 20min um die gewünschte Konsistenz zu bekommen.
In meinem ersten Versuch habe ich beides gemacht. Zucker auf die Äpfel und Sirup. Das ist leider viel, viel, viel zu Süß. Daher würde ich empfehlen sich für eins zu entscheiden. Die erste Variante ist einfach und geht schnell. Die zweite schmeckt dafür etwas mehr nach Apfel.

Tarte de pommes

Kürbissuppe

Zutaten

  • 1 mittelgroßen Hokkaido
  • ca 500g frische Möhren
  • 5 kleine Kartoffeln
  • 10 kleine Zwiebeln
  • 1 Stück frischen Ingwer
    etwa Daumen groß
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1/2 Tube Tomatenmark
  • 1 kleine rote Chilli
  • glatte Petersilie
  • 200 g Apfelmus
    oder 2 frische Äpfel
  • 250 ml trüben Apfelsaft
  • 1 l Gemüsebrühe
  • Öl
Die Äpfel machen's!

Die Äpfel machen’s!

Die Kürbiszeit ist zwar bald vorbei, dennoch möchte ich euch ans Herz legen: kocht Kürbissuppe, solange ihr könnt!
Es gibt unzählige Varianten wie man Kürbissuppen kocht. Eine einfache möchte ich euch vorstellen.

Das Gemüse in Würfel schneiden (den Hokkaido mit Schale verarbeiten, nur die Kerne entfernen).
In Öl zunächst den fein gehackten Knoblauch allein und dann mit dem gewürfeltem Gemüse zusammen anschwitzen. Nach ein paar Minuten das Tomatenmark hinzugeben und umrühren.

Jetzt mit dem Apfelsaft, dem fein gehackten Ingwer, dem Apfelmus und der Brühe ablöschen
Gehackte Petersilie dazu und 20min köcheln lassen.

Wenn das Gemüse schön weich ist alles fein durchpürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit Balsamicoessig und Petersilie servieren.

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Mit Balsamico anrichten und dazu getoastetes Schwarzbrot!