Müsliriegel

Fruchtschnitten

Zutaten

  • 300g Trockenfrüchte
  • 50g Nüsse
  • 2 EL Honig
  • 1/2 TL Zimt
  • Zitronenzeste
  • evtl Orangensaft
  • Haferflocken
  • 4-6 Oblaten (115x220mm)

Ich war wandern. Über mehrere Tage. Es macht sich immer gut in solchen Situationen kleine Energieriegel mitzunehmen die man zwischendurch essen kann, ohne Pause zu machen und alles auszupacken. Gerade wenn man 25km mit knapp 15kg auf dem Rücken läuft (weitestgehend untrainiert) merkt man schnell wie so ein Snack auf einmal wieder Energie bringt.

Aber auch wenn man keine Wandertour vor sich hat: Die Fruchtschnitten schmecken sehr lecker. Ich finde fast noch besser als die gekauften.

Als Trockenfrüchte eignen sich vor allem Rosinen und Cranberries. Es schmeckt aber auch lecker mit ein paar getrockneten Kirschen oder Aprikosen. Wichtig ist allerdings, dass die Früchte noch im ganzen sind, sonst kleben sie nicht richtig.

Als Nussmischung empfehle ich Hasel- und Walnüsse, aber auch Erdnüsse machen sich gut.

Für die Veganer unter meinen Lesern: Honig kann man natürlich super durch Agavendicksaft, Reissirup und andere klebrige Süssungsmittel ersetzen 😉

Fruchtschnitten

Die Masse bereitet man am einfachsten in einem Mixer zu. Dafür am besten jede Zutat erst einmal einzeln in den Mixer geben und klein schneiden. Es kann noch Stückig sein, aber die Stücke sollten recht klein sein, damit die Masse am Ende nicht zu große Löcher hat.

Das ganze in einer Schüssel mit Honig, Zitronenzeste und Zimt vermischen und zu einer klebrigen Masse verrühren.

Die Haferflocken kann man jetzt zu einem groben Mehl zerkleinern und untermischen wenn die Masse zu feucht ist. Haferflocken geben der Masse zusätzlich ein bisschen Biss und es schmeckt etwas besser.

Ist die Masse zu trocken mit etwas Orangensaft nachhelfen. Ziel ist es, dass alles fest zusammenklebt und gerade so verteilbar ist (nicht mal richtig Streichfähig: verteilbar)

Das ganze als auf den Oblaten verteilen (ich habe einmal 6 Stück und beim zweiten mal nur 4 Stück voll bekommen. Jeweils dicker oder dünner fallen die Riegel aus) und mit etwas schwerem (z.b. Eimer voll Wasser) beschweren und über Nacht setzen lassen.

Dann in Streifen schneiden und wenn möglich im  Kühlschrank lagern.

Ich habe sie für die Wanderung gemacht und nach mehr als einer Woche noch gegessen. Die meiste Zeit davon mehr oder weniger ungekühlt im Rücksack (nachts war es ca 7°C aber tagsüber noch recht warm).

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