vegetarisch

Friands – kleine Mandelkuchen

Zutaten

  • Für 6 Friands
  • 100g Butter
  • 125g Puderzucker
  • 25g Mehl
  • 85g Mandeln,
    gemahlen
  • 3 Eiweiß
  • 1TL Vanilleextrakt
  • Zeste einer
    Zitrone

Ich habe meine Friands gerade noch vor dem Verbrennen retten können. Mein Ofen taug nix.Bei meinem ersten Besuch in Bielefeld war ich in einem sehr netten Café, dem M-Kaffee, in dem es neben grandiosem Kaffee auch super leckeres Gebäck gab. Eben auch Friands. Ich habe diese Küchlein vorher nie bewusst gesehen (auch wenn es nix besonders außergewöhnliches ist…) und zum Kaffee gegessen. Übrigens: der kleine Café Americano bei denen ist mit Abstand der größte den ich bisher irgendwo getrunken habe 😉

Zurück zu den Friands: dieses Gebäck ist leicht mit Muffins zu verwechseln, unterscheidet sich jedoch durch die vergleichsweise große Menge an Mandeln im Teig. Und diese geben den Friands einen leichten Marzipan-Geschmack und wer mich kennt: An Marzipan kann ich mich nicht satt essen.

Friands

Als erstes den Ofen auf 170 – 180°C vorheizen (je nach dem wie euer Ofen so ist…)

Eine Muffinform oder andere Backformen einfetten. Die 100g Butter schmelzen und zunächst beiseite stellen und etwas abkühlen lassen.

Nun den Puderzucker und das Mehl gesiebt in eine Schüssel geben und mit den Mandeln vermengen.

In einer zweiten Schüssel die Eiweiß aufschlagen bis sie schaumig werden (nicht fest!). In den trockenen Zutaten eine Kuhle bilden und das Eiweiß, das Vanilleextrakt und die Zitronenzeste hineingeben. Nun langsam die flüssige Butter hinzurühren bis ein sehr dickflüssiger Teig entsteht. Die Konsistenz ist zäher als Pfannkuchenteig aber auf jeden Fall noch flüssig.

Nun den Teig in die Muffinformen geben (Hat bei mir für 6 Stück gereicht) und für 15 – 20 Minuten backen bis sie gerade fest sind und goldbraun. Ob der Teig durch ist, wie immer mit einem Holzstäbchen testen. Da mein Ofen nicht der beste ist und immer zu heiß läuft habe ich einfach nach 12 Minuten den Ofen ausgemacht weil die Bräunung die richtige war, aber der Teig noch nicht gar und es in der Restwärme fertig backen lassen.

Das Blech anschließend für ca. 5 Minuten abkühlen lassen, die Friands aus dem Blech kippen und mit Puderzucker bestreut servieren.

Friands mit frisch gebrühtem Espresso

Tomaten-Brotaufstrich

Zutaten

  • 4 EL Tomatenmark
  • 1 Paprika
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 EL gehackter Basilikum
  • 1 TL Rosmarin
  • 1 TL Oregano
  • 1/4 TL Thymian
  • 1TL Rohrzucker
  • Salz, Pfeffer
  • 1TL Zitronenkonzentrat
  • 1 EL Balsamicoessig
  • 1 EL Reisstärke
  • 1 Eigelb

Am Ende des Monats bekommt Schnitte-Mit-Brot ein relativ hohen Stellenwert in meiner Rezept-Auswahl. Deswegen habe ich mal versucht dort ein bisschen Abwechslung rein zu bringen. In Supermarkt bin ich auf die absolut überteuerten veganen Brotaufstriche gestoßen. Das gab die Anregung für dieses Rezept.

Der Brotaufstrich ist extrem einfach zu machen: Alles in den Mixer. Es lohnt sich und hält sich dann auch eine Weile. Die Mengen die ich Angegeben habe, ergeben etwa 175g Aufstrich.

Ich weiß, mein Rezept ist nicht vegan. Man kann es aber vegan machen. Dafür ersetzt man das Eigelb durch 1-2 EL Reisstärke. Das hat allerdings den Nachteil, dass sich dadurch der Geschmack etwas verändert.

Zum Thema Reisstärke: Ich hatte noch „glutenous rice flour“ aus dem Asiamarkt zur Hand und habe das deswegen verwendet. Man kann aber genau so gut normale Speisestärke verwenden.

Tomaten-Brotaufstrich

Die Paprika in Würfel schneiden und den Knoblauch fein hacken. Zusammen mit den Gewürzen, dem Tomatenmark, der Stärke und dem Ei in einen Mixer geben und zu einer feinen Paste verarbeiten.

Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Damit die Stärke und das Ei die Masse abbinden können wird das ganze jetzt noch in einem kleinen Topf auf kleiner-mittlerer Hitze zum kochen gebracht. Gut umrühren, sonst brennt es euch an.

Das heiß machen, gibt uns auch die Gelegenheit den Aufstrich in einem Glas „einzukochen“ und damit noch länger Haltbar zu machen. Mein erstes Glas hat sich eine Woche im Kühlschrank gehalten und war dann auch noch nicht schlecht; nur alle.

Tarte de pommes – französischer Apfelkuchen

Zutaten

  • Für 20cm Boden + Rand:
  • 65g Mehl
  • 1/2 TL Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 42g Butter
  • 3 EL Wasser
  • 2-3 Äpfel
  • 1 EL zerlassene Butter
  • 2 TL Rohrzucker

Ich spreche kein Französisch. Das lag mir noch nie. Diese Sprache ist einfach nicht meins und in der Schule habe ich mich mehr schlecht als recht durch den Unterricht gequält. Aber was das Essen angeht, mag ich die französische Küche sehr wohl. Letztens erst das Baguette, davor der Coq au vin und heute quasi das passende Dessert dazu: Tarte de pommes. DER französische Apfelkuchen. Mit erstaunlich wenig Aufwand kann man sich diesen leckeren Kuchen backen.

Tarte de pommes

Für den Teig das Mehl, 1/2TL Zucker und Salz verrühren. Nach und nach das Wasser hinzugeben bis ein krümliger Teig entsteht (gegebenenfalls etwas mehr Wasser nehmen). Diesen auf einer bemehlten Oberfläche gut durchkneten bis ein ordentlicher Teig entsteht. Diesen packt man in Frischhaltefolie und legt ihn für mindestens 30 Minuten in den Ofen.

Den Ofen auf 200°C Vorheizen.

Die Äpfel schälen und entkernen. Anschließend in feine Scheiben schneiden.
Die Tarteform einfetten.
Den Teig auf ca 3mm dicke ausrollen und in der Form verteilen. Nun mit so vielen Äpfeln belegen wie Möglich.
Sowohl Teig als auch Äpfel mit der zerlassenen Butter bestreichen und anschließend den Rohrzucker über den Früchten verteilen.

Das ganze für etwa 40 Minuten in den Ofen geben. Wobei man ab und an mal nachschauen sollte, eventuell den Kuchen drehen und, wenn man so einen Ofen wie meinen hat, die letzten 10 Minuten nur noch mit Resthitze backen, damit die Äpfel nicht schwarz werden. Das muss man ausprobieren.

Alternative:
Wer keine Tarteform hat, der macht am besten die Doppelte Menge Teig und rollt auf 30cm aus. Belegt den Teig mit Äpfeln lässt aber ca 5cm Rand die man dann entweder umschlägt, oder (und das bleibt zu testen) man baut sich aus Alufolie einen Rand.

Statt dem Zucker auf den Äpfeln kann man auch aus dem Apfelabfall Sirup kochen. Dazu etwa 1:2:2 Apfelabfall:Zucker:Wasser einkochen. Das dauert etwa 30min um die Äpfel auszukochen und dann noch mal 20min um die gewünschte Konsistenz zu bekommen.
In meinem ersten Versuch habe ich beides gemacht. Zucker auf die Äpfel und Sirup. Das ist leider viel, viel, viel zu Süß. Daher würde ich empfehlen sich für eins zu entscheiden. Die erste Variante ist einfach und geht schnell. Die zweite schmeckt dafür etwas mehr nach Apfel.

Tarte de pommes

französisches Baguette

Zutaten

  • 600g Mehl (Type 550)
  • 380ml Wasser
  • 20g Hefe, frisch
  • 2 TL Salz

Frisches Baguette zum Frühstück erinnert mich immer wieder an die unzähligen Frankreichurlaube in der Bretagne als Kind. Wenn das Brot noch warm ist und die Butter zerläuft – es gibt einfach nichts besseres zum Frühstück.

Schon lange wollte ich einmal selbst eins backen. Nach dem ich die Croissants schon selbst gemacht hatte, konnte das ja nicht mehr ganz so schwer sein. Ist es auch nicht, zumindest wenn man etwas schummelt.

Selbstgebackene Baguette zum Frühstück einfach lecker. Die Bräunung kann jeder selbst bestimmen ;-)

Normalerweise ist Baguette ein sehr aufwändiges Brot. Die Wikipedia weiß zu berichten, dass die Teigführung lange dauert – man also viel Zeit mitbringen muss. Denn im Original wird mit einem Vor- und einem Hauptteig gearbeitet die erst zum Schluss zusammengeführt werden und dann das Baguette entstehen lassen. In diesem Rezept wird der „Vorteig“ einfach eine dickere Mehl-Hefe-Mischung sein – funktioniert auch.

Ich habe beide Varianten ausprobiert. Die Aufwändigere dauerte 2 Tage bis die Laibe bereit für den Ofen waren. Die Brote sind auch besser geworden, aber ich bezweifle, dass das am Teig lag. Eher daran, dass ich mehr Erfahrung beim Kneten hatte und wusste in etwa wie man bäckt. Ich bin der Meinung, der Aufwand lohnt nicht.

Das nachfolgende Rezept lohnt sich aber auf jeden Fall. Natürlich ist das kein Brot was man fix mal zusammenrührt und dann ist gut. Man kann es aber super am Vortag vorbereiten, die Baguette-Laibe formen und in Frischhaltefolie gepackt in den Kühlschrank stellen (auf ausreichend Platz achten, die Laibe werden weiter aufgehen). Am nächsten Morgen die Baguettes nur noch auf Zimmertemperatur kommen lassen (an einem warmen Ort für etwa 30 Minuten) und dann backen – et voilà: frisches französisches Baguette zum Frühstück. Wie im Urlaub.

Baguette

Die Hefe in 50ml Wasser auflösen. Das Mehl in eine große Schüssel geben und in der Mitte ein Loch formen. Die Hefe-Lösung in die Mitte geben und etwas Teig vom Randeinrühren, bis ein dickflüssiger Brei entsteht. Diesen Vorteig dann für 10 Minuten gehen lassen. Er sollte sich deutlich vergrößern.Nun 2 TL Salz in den restlichen 330ml Wasser auflösen und in den Teig geben und mit einem Holzlöffel langsam Mehl einrühren bis ein glatter Teig entsteht.

Den Teig auf eine bemehlte Oberfläche geben und für mindestens 10 Minuten ordentlich durchkneten. Nun die große Schüssel mit etwas Öl einreiben und den Teig hineingeben. Abgedeckt für 2 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen. Der Teig verdoppelt sich mindestens in seiner Größe.

Die Kugel nun halbieren und in Baguette-Form bringen und für weitere 40 Minuten gehen lassen – mit einem Küchentuch bedeckt.

Den Ofen auf mindestens 250°C vorheizen. Die Baguettes kurz vorm Backen mit einem sehr scharfen Messer ein paar mal diagonal einritzen (ca 1cm) und mit einer Sprühflasche mit etwas Wasser besprühen.

Die beiden Brote dann im oberen Ofendrittel für insgesamt etwa 35 Minuten backen.
Nach zwei und weiteren fünf Minuten nochmals mit Wasser besprühen.

Bitte beim Backen ab und zu nach den Baguettes schauen. Wenn die richtige Bräunung (welche das ist, ist Geschmackssache), dann stellt man den Ofen aus und lässt die Restwärme den Teig gar backen.
Baguette, einfach

Linsen Dal

Zutaten

  • 300g rote Linsen
  • 2 EL Butterschmalz
  • 1/2 TL Kurkuma, gem
  • 1/4 TL Chilipulver
  • 1/2 TL Paprikapulver
  • 1 TL Garam Masala
  • 1 Lorbeerblatt
  • 2-3 Tomaten
  • Salz

Linsen Dal gehört definitiv zu den Gerichten aus der Kategorie „arme Leute essen“ die dennoch einfach genial schmecken.

Dieser einfache Linseneintopf braucht nicht viel. Linsen, ein paar Gewürze und ein paar frische Tomaten zum abrunden. Das war’s. Trotzdem überrascht es einen immer wieder wie voll dieses Dal im Geschmack doch ist.

Ich empfehle jedem mal dieses, optisch nicht besonders ansprechende, Rezept auszuprobieren. Es lohnt sich. Sättigend ist es zudem auch noch und daher optimal für die Ende-des-Monats-Küche geeignet 😉

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Linsen Dal mit Tomaten

Butterschmalz in einem Topf schmelzen und die gemahlenen Gewürze dazugeben. Die Linsen einrühren und anschwitzen lassen. Das ganze mit 1,2 Liter Wasser aufgießen und zum Kochen bringen. Nun das Lorbeerblatt hinzugeben und das ganze bei mittlerer Hitze etwa 20 Minuten köcheln lassen.
Am Ende mit Salz würzen (relativ viel) und wer mag mit etwas Zucker und/oder Essig abschmecken.
Das Dal schmeckt am besten, wenn man es noch einige Minuten ziehen lässt, bevor man es serviert.
Die Tomaten waschen und in kleine Stücke schneiden. Mit Petersilie oder Koriander und den Tomaten servieren. Dazu passt Naan-Brot oder Chapati.
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Naan-Brot

Zutaten

  • 250g Mehl
  • 2 TL Zucker
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL Backpulver
  • 130ml Milch
  • 2 EL Öl
  • Sesamsamen oder Knoblauch
Nach dem Chapati wandern wir weiter in der indischen Brot-Welt und widmen uns dem Naan-Brot.
Auch das Naan-Brot ist ein weiches Fladenbrot, welches wunderbar zu Currys passt. Im Gegensatz zum Chapati wird es jedoch mit Milch und etwas Zucker zubereitet. Das verleiht dem Brot eine gewisse Süße und Weichheit, die zusammen mit dem Belag (Sesam, Knoblauch, Mohn) wunderbar zu den schweren Gewürzen wie Garam Masala etc passt.
Der Aufwand ist in etwa genau so hoch wie bei dem Chapati. Ich habe es im Ofen zubereitet, kann mir aber genau so vorstellen es direkt in der Pfanne zu braten.
Den Teig bereitet man am besten als erstes vor. Dann hat man keinen Stress während des Kochens des Hauptgerichtes. Kurz vor dem Servieren dann einfach backen (oder braten) und warm servieren.

Naan-Brot

Mehl, Zucker, Salz und Backpulver in eine Schüssel geben. Milch und Öl in einer zweiten Schüssel vermengen und in der Mitte des Mehls eine Kuhle bilden und langsam die Flüssigkeit zugeben.
Nun vermengen und zu einem glatten Teig verrühren und für 10 Minuten kneten.
Den Teig in einer geölten Schüssel für 10 – 15 Minuten an einen warmen Ort stellen.
Den Ofen auf 250°C/Grill vorheizen.
Den Teig in 5 Laibe teilen und ausrollen. Die Brote mit Knoblauch oder Sesam bestreuen.
Gebacken werden sie für 1-2 Minuten auf oberster Schiene bis sie etwas aufgehen und braun werden.

Marokkanische Kichererbsensuppe

Zutaten

  • 1 Zwiebel
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1/2 Zitrone
  • 1 Dose Kichererbsen
  • 400g gestückelte Tomaten
  • 1l Gemüsebrühe
  • 2 Stangen Staudensellerie
  • 2 Möhren
  • 1/2 TL Chili flocken
  • 10g frische Petersilie
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Koriandersamen
  • Salz
  • Pfeffer

Ich bin ja kein Freund von Winter. Es ist kalt, meistens nass (zumindestens hier in Aachen) und es gibt kein frisches Gemüse mehr. Die Tomaten schmecken nicht und das einzige was aufmuntert ist Stollen und Orangen.

Deswegen bin ich immer auf der Suche nach Gerichten, die auch im Winter gut schmecken. Das die Suppe aus Marokko kommt (bzw generell aus Nordafrika) klingt zunächst nicht nach einem typischen Wintergericht. Jedoch sind die meisten Zutaten aus der Dose und Sellerie und Möhren gibt es auch im Winter noch. Durch die Zitrone schmeckt das ganze auch nicht nach Kantinen-Eintopf 😉

In der Regel serviert man solche Suppen mit Pita-Brot. Wer das selbst machen möchte, kann sich im Prinzip an das Teig-Rezept von Pizza halten. Viel mehr ist das auch nicht. Lediglich wird der Laib noch mit ein wenig Ei-Gelb eingepinselt.

Da das aber ein Hefeteig ist und demensprechend gehen muss, war mir das für heute zu langwierig. Statt dessen habe ich schnell Chapati-Fladen gebraten. Wen man damit anfängt und während der Teig ruht die Suppe kocht, kann man während des letzten abschmeckens noch die Fladen fertig braten und hat warmes Fladenbrot mit heißer Suppe. Genau das richtige wenn es draußen wieder Regnet.

Die Suppe braucht alles in allem etwa 20 min. Viel falsch machen kann man nicht:

Marokkanische Kichererbsensuppe

Zunächst Zwiebel, Möhre und Staudensellerie klein schneiden. Den Knoblauch fein hacken und alles in einem Topf mit Olivenöl bei mittlerer Hitze und geschlossenem Deckel anschwitzen.
Anschließend Cumin (Kreuzkümmel), Koriander und Chili in einem Mörser pulverisieren.
Wenn das Gemüse weich ist, die Gewürzmischung dazugeben.
Nun die Kichererbsen, Tomaten dazugeben und mit Brühe aufgiessen. Die Kichererbsensuppe nun für ca. 8min auf hoher Hitze kochen.
Währenddessen schon einmal die halbe Zitrone auspressen.
Nach den 8 Minuten die Suppe mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Die Petersilie hinzugeben.

Das ganze dann mit Brot servieren.

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Weintrauben-Tarte

Zutaten

  • 350 - 500g kleine rote Trauben (kernlos)
  • 240g Mehl
  • 3 Eier (Eigelb)
  • 150g Butter
  • 75g Puderzucker
  • 65g Zucker
  • 45ml Wasser
  • 120g gemahlene Mandeln
  • 1 Prise Salz
  • 1/4 TL Vanille-Extrakt
  • 25g Speisestärke
  • 50ml Milch

Mit Kuchen kann man mich ja immer Begeistern und mit diesem erst Recht.
Der Boden schmeckt wunderbar nach Marzipan und die etwas säuerlichen Trauben runden das ganze einfach hervorragend ab!

Natürlich habe ich den Kuchen erst gebacken, als ich wieder in Aachen war und nicht in Radebeul. Da hätte es zumindest noch richtigen Wein gegeben, aber auch mit denen aus dem Supermarkt hat es sehr gut geschmeckt!

Die Zeit der Trauben neigt sich schneller dem Ende entgegen als einem Lieb ist, also schnell noch backen! Gerade jetzt am Wochenende!

Der Teig

In einer Schüssel 90g Butter, ein Eigelb, Salz und Puderzucker vermengen. Die Hälfte der Mandeln, Mehl und Wasser  hinzugeben und kneten bis ein glatter Teig entsteht. In Frischhaltefolie gepackt für mindestens 2h im Kühlschrank lagern.

Ofen auf 180°C vorheizen

Der Pudding

In einem Soßentopf die Butter bei mittlerer-kleiner Hitze schmelzen. Füge die Mandeln,  die Stärke und die Milch hinzu.
In einer Schüssel, die Eigelb und den Zucker aufrühren bis es fluffig wird.
Nun den Topf von der Hitze nehmen und die Eigelb/Zucker Mischung und das Vanille Extrakt unterrühren bis eine glatte Creme entsteht. Wieder auf die Hitze setzen und so lange rühren bis eine etwas dickere Sauce entsteht die eher pudding Konsistenz hat.
Nun den Pudding von der Hitze nehmen, in eine Schüssel umfüllen und mit Frischhaltefolie abgedeckt abkühlen lassen.

In einer Tarte-Form (oder Springform) den Teig auslegen. Den Boden anschließend mehrfach mit einer Gabel bearbeiten.
Den Boden mit Pudding bedecken und für 15 min in den Ofen schieben.
Nun die Trauben verteilen (wenn sie nicht kernlos sind, halbieren und entkernen. Anschließend mit der Schnittfläche nach unten auf den Kuchen) und noch einmal für 15-20 min im Ofen backen.
Anschließend für 30 Minuten im Kühlschrank abkühlen lassen.

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einfache Tomatensuppe

Zutaten

  • 500ml (Rinder)brühe
  • 1 Zwiebel
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 Packung passierte Tomaten
  • 3 EL Tomatenmark
  • 1 EL Balsamico Essig
  • 1 Pkg Mozzarella
  • Basilikum
  • Oregano
  • Rosmarin
  • Zucker
  • Salz
  • Chili
  • Zitronensaft
  • 1 Scheibe Schwarzbrot

Eine zu unrecht völlig unterschätzte Suppe wie ich finde. Ich habe mir letztens diese Tomatensuppe gekocht, eigentlich mehr aus Faulheit, denn, seien wir ehrlich, Tomatensuppe ist nicht der erste Gedanke wenn es um Abendessen geht. Aber mit Brot als Beilage wird diese Vorspeise auch zu einer vollwertigen Mahlzeit und schmeckt einfach wunderbar nach der Kombination Tomate-Basilikum-Mozzarella, abgerundet mit Balsamico-Essig. Nur in Suppe.

Das Rezept kann man vegetarisch kochen in dem man Gemüsebrühe statt der vom Rind verwendet und sogar vegan, wenn man den Käse weglässt.

Die Zwiebel in feine Würfel schneiden und den Knoblauch so fein hacken wie es möglich ist. In einer Pfanne die Zwiebel und den Knoblauch zusammen mit Chili und einer Prise Rosmarin anschwitzen. Mit Essig ablöschen und Brühe aufgießen. Nun die passierten Tomaten und das Tomatenmark einrühren und aufkochen. Die Suppe für 10 min bei mittlerer Hitze köcheln lassen (ab und an umrühren nicht vergessen)
Wenn die Konsistenz zu dick ist mit Brühe aufgießen, andernfalls etwas länger einkochen lassen.

Nun den Mozzarella zerpflücken und die Suppe damit würzen. Mit Basilikum, Salz, Zucker und ggf etwas Zitrone abschmecken und noch mal für ein paar Minuten köcheln lassen.

Die Scheibe Brot in Würfel schneiden. Eine Pfanne ohne Öl auf hohe Hitze vorheizen und darin die Brotwürfel rösten. Wer mag, kann zum Schluss, wenn sie eine schöne Bräunung haben, etwas Olivenöl darüber träufeln und mit Kräutern würzen. Ich mag sie aber lieber Pur zur Tomatensuppe.

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Spinat-Tagliatelle mit Feta

Zutaten

  • 1 rote Zwiebel
  • 200g Tagliatelle
  • 250g TK Blattspinat 250g
  • 1 Dose Pizza Tomaten
  • 2 EL Tomatenmark
  • 100g Feta
  • 500ml Gemüsebrühe
  • 1 TL Olivenöl
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 TL getr Oregano
  • Basilikum
  • Salz, Pfeffer

Besonders appetitlich sieht es nicht aus. Diese Pasta macht das aber mit ordentlich Geschmack wett!

Kann mir jemand verraten wie man gekochten Spinat appetitlich fotografiert? Es geh einfach nicht – aber er schmeckt so lecker! In der tiefgekühlten Variante ist das eine Zutat, die ich immer da habe. Dazu Tagliatelle (oder jede andere Nudel die etwas breiter und länger ist) und dieses Rezept ist mit wenig Aufwand gekocht.

Dadurch, dass die Pasta in Brühe statt Salzwasser gekocht wird, nimmt sie den Geschmack der Tomaten und des Spinats wunderbar auf und das ganze wird ein rundes Gericht. Wer es schärfer mag kann natürlich mit Chili-Flocken ein bisschen zum Geschmack beitragen. Kann ich wirklich empfehlen!

Wie gesagt: Ist kein Hingucker, aber schmeckt genial!

Die Zwiebel in feine Würfel schneiden und zusammen mit dem gehackten Knoblauch in einem Topf anschwitzen.
Das ganze mit Brühe ablöschen und zum Kochen bringen. Wenn die Brühe kocht, Nudeln, TK Spinat, Pizzatomaten und Tomatenmark hinzugeben und ordentlich durchrühren.
Die Nudeln mit Oregano würzen und auf mittlerer Hitze für 8-10 min kochen lassen.
Wenn die Sauce etwas dicker geworden ist, den Topf vom Herd nehmen. Kräftig mit Pfeffer würzen und mit Salz und eventuell etwas Zucker abschmecken. Zu guter letzt den Feta beim Servieren über die Pasta streuen.